In einer Zeit, in der der Fachkräftemangel viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt, ist es entscheidend, innovative Lösungen zu finden, um qualifizierte Mitarbeiter:innen zu gewinnen. Aber keine Sorge, wir sind hier, um Ihnen mit Tipps & Tricks unter die Arme zu greifen. Lassen Sie uns gemeinsam den Bewerbungsprozess revolutionieren!
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Der „Genie-Flaschen“-Ansatz:
In Anbetracht des Fachkräftemangels müssen wir kreativ sein. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine magische Flasche, aus der Sie den perfekten Mitarbeiter herbeirufen können. Nun, leider haben wir keine Flasche, aber wir haben die sozialen Medien! Und die können manchmal fast genauso effektiv sein! Nutzen Sie Plattformen wie LinkedIn und Twitter, um aktiv nach Talenten zu suchen. Verwenden Sie relevante Hashtags und erreichen Sie potenzielle Kandidaten direkt.
Gerne helfen wir Ihnen dabei, Ihren Social-Media-Auftritt zu stärken, so wie beim Handelsverband Deutschland.
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Employer Branding: Seien Sie einzigartig!
Um aufzufallen, müssen Sie sich von Ihrer Konkurrenz unterscheiden! Entwickeln Sie eine einzigartige Unternehmenskultur und kommunizieren Sie Ihre Werte und Visionen. Potenzielle Bewerber werden von einem Unternehmen angezogen, das seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein inspirierendes Arbeitsumfeld bietet. Verleihen Sie Ihrem Unternehmen mit unserer Hilfe eine Persönlichkeit und zeigen Sie, warum es großartig ist, bei Ihnen zu arbeiten!
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Virtuelle Realität: Die Zukunft des Recruitings
Tauchen Sie ein in die Welt der virtuellen Realität! Durch VR können Bewerber einen realistischen Eindruck von Ihrem Unternehmen gewinnen, indem sie virtuelle Bürotouren oder Projektsimulationen erleben. Das ist nicht nur innovativ, sondern auch unterhaltsam. Verwandeln Sie den Bewerbungsprozess in ein Abenteuer!
Mit VR haben wir Erfahrung. Haben Sie schon unsere intelligenten Facefilter gesehen?
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Gamification: Machen Sie das Recruiting zum Spiel
Recruiting muss nicht langweilig sein. Nutzen Sie die Kraft der Gamification, um Bewerber zu begeistern. Erstellen Sie interaktive Online-Spiele, die das Interesse der Kandidaten wecken und gleichzeitig ihre Fähigkeiten testen. Bieten Sie Preise für die besten Ergebnisse an und machen Sie den Bewerbungsprozess zu einem aufregenden Wettbewerb!
Sehen Sie hier, wie wir unsere Weihnachtsgeschenke mit Gamification zum Leben erwecken.
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Employee Referral Programme: Ihre Mitarbeiter:innen sind Ihre Botschafter
Ihre Mitarbeiter:innen kennen Ihr Unternehmen am besten und können potenzielle Talente empfehlen. Implementieren Sie ein Employee Referral Programme und belohnen Sie Ihre Mitarbeiter, wenn sie erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten empfehlen. So sparen Sie Zeit und Geld bei der Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern, sondern Sie stärken auch das Engagement und die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter:innen.
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Die Macht des Storytellings: Inspirieren Sie Bewerber:innen
Geschichten haben eine magische Anziehungskraft. Nutzen Sie das Storytelling, um Bewerber zu inspirieren und sie für Ihr Unternehmen zu begeistern. Erzählen Sie die Geschichten Ihrer Mitarbeiter, wie sie Herausforderungen gemeistert und persönliches Wachstum erlebt haben. Zeigen Sie, wie sie einen Unterschied machen und einen positiven Einfluss auf die Welt haben können.
Warum Storytelling so wichtig ist, lesen Sie in diesem Blogbeitrag: „Storytelling – oder wir man gute Geschichten erzählt“.
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Flexibilität: Arbeiten, wann und wo immer es passt
Der Arbeitsmarkt hat sich verändert, und Bewerber suchen nach Flexibilität. Bieten Sie flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder Teilzeit an, um potenzielle Talente anzulocken. Zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen mit den Bedürfnissen der Bewerber:innen Schritt hält und eine ausgewogene Work-Life-Balance unterstützt.
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Diversität und Inklusion: Schaffen Sie ein vielfältiges Arbeitsumfeld
Vielfalt bringt Innovation. Setzen Sie sich aktiv für Diversität und Inklusion ein, um ein offenes und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen. Bewerber:innen suchen nach Unternehmen, die Vielfalt schätzen und fördern. Stellen Sie sicher, dass Ihre Recruiting-Strategie darauf abzielt, ein vielfältiges Talentpool anzusprechen und einzustellen.
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Video-Bewerbungen: Zeigen Sie Persönlichkeit
Langweilige schriftliche Bewerbungen waren gestern! Fordern Sie Bewerber:innen auf, sich per Video zu bewerben. Dadurch erhalten Sie einen ersten Eindruck von ihrer Persönlichkeit und ihrem Kommunikationsstil. Außerdem können Sie Ihre Kreativität einsetzen, um Fragen zu stellen, die den Bewerberinnen und Bewerbern ermöglichen, ihre Fähigkeiten und ihre Leidenschaft zu zeigen.
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Stellen Sie uns Ihre Fragen!
Wir hoffen, dass Ihnen unsere 10 beeindruckend innovativen Lösungen gefallen haben. Wenn Sie weitere Fragen zum Recruiting, Fachkräftemangel oder zur Mitarbeitersuche haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind hier, um Ihnen zu helfen und Ihre Herausforderungen anzugehen!Der Fachkräftemangel mag eine Herausforderung sein, aber mit innovativen Ansätzen und einer positiven Einstellung können Sie neue Mitarbeiter:innen für Ihr Unternehmen finden. Nutzen Sie die Kraft des Recruitings, um Talente anzuziehen und Ihr Unternehmen zu stärken. Wir freuen uns darauf, Ihnen dabei zu helfen – kontaktieren Sie uns jetzt und lassen Sie uns gemeinsam den Bewerbungsprozess revolutionieren!
Packt die Sonnenhüte aus, es ist endlich so weit: Der Sommer hat angefangen! Und während sich die Mehrheit über Sonnenstrahlen und feuchtfröhliche Badetage freut, ist das Sommerloch für viele Unternehmen die Zeit der sinkenden Verkaufszahlen. Denn die Sommermonate sind geprägt von Urlaubszeit, geringerer Nachfrage und einer generellen Verlangsamung des Geschäftslebens.
Doch kein Grund, statt den Füßen, direkt den Kopf in den Sand zu stecken! Denn mit einer gut durchdachten Strategie können Sie das Sommerloch überwinden und Ihre Verkaufszahlen aufrechterhalten oder sogar steigern.
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Sommerliche Sonderangebote und Aktionen:
Eine bewährte Methode, um das Sommerloch zu bekämpfen, ist die Einführung von speziellen Sommerangeboten und Aktionen. Unternehmen können attraktive Rabatte, Paketangebote oder limitierte Sondereditionen einführen, um das Interesse der Kundschaft zu wecken. Diese Aktionen können sowohl online als auch offline beworben werden, um eine breite Zielgruppe anzusprechen. Durch gezielte Marketingkampagnen und eine ansprechende Präsentation der Sonderangebote können Unternehmen die Aufmerksamkeit der Masse während der Sommermonate aufrechterhalten.
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Sommerliche Marketingkampagnen:
Winterjacke und Mütze waren sowas von gestern: Um das Sommerloch zu überwinden, ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Marketingstrategie anpassen und sich auf die Sommerzeit einstellen. Sommerliche Motive, Bilder und Farben können in Werbekampagnen verwendet werden, um eine positive und sommerliche Stimmung zu erzeugen. Unternehmen können auch Themen wie Urlaub, Outdoor-Aktivitäten oder Freizeitgestaltung in ihre Marketingbotschaften integrieren. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle wie Social Media, E-Mail-Marketing oder Influencer-Marketing können Unternehmen ihre Zielgruppe effektiv erreichen und das Sommerloch überwinden.
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Teamwork makes the Sommertraum work:
Eine weitere Möglichkeit, das Sommerloch zu umgehen, besteht darin, Partnerschaften mit anderen Unternehmen einzugehen. Unternehmen können sich mit Unternehmen aus ähnlichen oder ergänzenden Branchen zusammenschließen, um gemeinsame Aktionen oder Kooperationen durchzuführen. Gemeinsame Veranstaltungen, Cross-Promotion oder die Verknüpfung von Produkten und Dienstleistungen können dazu beitragen, die Reichweite zu erhöhen und neue Kunden anzusprechen. Durch die Bündelung von Ressourcen und die gemeinsame Werbung können Unternehmen das Sommerloch erfolgreich bewältigen.
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Online-Präsenz verstärken:
Während der Sommermonate sind viele Menschen online aktiv und nutzen vermehrt soziale Medien. Unternehmen sollten ihre Online-Präsenz verstärken und gezieltes Online-Marketing betreiben, um potenzielle Kunden zu erreichen. Social-Media-Kampagnen, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und bezahlte Online-Werbung können dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Reichweite zu erhöhen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Website und ihre Online-Shops ansprechend gestaltet sind und eine benutzerfreundliche Erfahrung bieten.
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Kundenbindung und -pflege:
Das Sommerloch bietet eine gute Gelegenheit, um sich intensiv um bestehende Kundschaft zu kümmern und die Kundenbindung zu stärken. Unternehmen können spezielle Kundenevents oder exklusive Angebote für Stammkunden organisieren. Durch personalisierten Kundenservice, regelmäßige Newsletter oder individuelle Empfehlungen können Unternehmen das Sommerloch überbrücken und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.Das Sommerloch muss also kein Grund für sinkende Verkaufszahlen sein. Mit den richtigen Strategien können Unternehmen das Sommerloch überwinden und ihre Geschäftsziele erreichen. Durch spezielle Sommerangebote, sommerliche Marketingkampagnen, Partnerschaften, verstärkte Online-Präsenz und Kundenbindung können auch Sie Ihre Verkaufszahlen steigern und eine erfolgreiche Sommerzeit erleben. Nutzen Sie die Sommermonate als Chance, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu stärken!
Pssst: Wie wär’s mit einer Workation? Hier sehen Sie, wie wir die heißen Tage verbringen.
Let’s make … inklusives Marketing!
Als Werbefuzzis ist es unsere Aufgabe, Botschaften zu vermitteln, die Menschen ansprechen und sie dazu ermutigen, sich mit Produkten oder Marken zu identifizieren. In der heutigen Gesellschaft gewinnt das Thema geschlechterneutrale Sprache immer mehr an Bedeutung. Indem wir eine Sprache verwenden, die alle Geschlechter einschließt, können wir eine inklusive Umgebung schaffen, in der sich jede:r angesprochen und repräsentiert fühlt. Mehr Gründe fürs gendergerechte Schreiben, Beispiele und Tipps gibt’s in diesem Beitrag!
DAS Problem und DIE Lösung
Traditionell wurde in der Sprache oft die männliche Form als generisches Maskulinum verwendet. Dies schließt jedoch Personen aus, die sich nicht mit dem männlichen Geschlecht identifizieren oder die sich nicht in einem binären Geschlechtssystem sehen. Geschlechterneutrale Sprache berücksichtigt diese Vielfalt und schafft Raum für Geschlechteridentitäten abseits der traditionellen Konzepte von „Mann“ und „Frau“. Indem wir geschlechterneutrale Sprache verwenden, zeigen wir Respekt für die Selbstbestimmung und Identität aller Menschen und fördern eine inklusive Gesellschaft.
Hier gibt’s Tipps und Beispiele, um die Botschaft an den Mann, die Frau oder die diverse Leserschaft zu bringen:
- Personalpronomen: Verwenden Sie geschlechtsneutrale Pronomen wie „sie“, „ihre“ oder „man“ anstelle von „er“ oder „seine“.
Zum Beispiel: „Jede Person kann ihre eigenen Erfahrungen machen.“
- Bezeichnungen: Vermeiden Sie geschlechtsspezifische Bezeichnungen, indem Sie allgemeine Begriffe verwenden. Statt „Kunde“ oder „Kundin“ können Sie „Kundenschaft“ verwenden.
Zum Beispiel: „Liebe Kundschaft, wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Service anzubieten.“
- Bilder und Darstellungen: Verwenden Sie Bilder und Darstellungen, die die Vielfalt der Geschlechteridentitäten repräsentieren. Zeigen Sie verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Geschlechtsausdrücken und Hintergründen, um eine inklusive Botschaft zu vermitteln.
- Sprachliche Vielfalt: Verwenden Sie verschiedene Ausdrücke und Formulierungen, um die verschiedenen Geschlechtsidentitäten anzusprechen. Anstatt immer „Männer und Frauen“ zu erwähnen, können Sie zum Beispiel „alle Geschlechter“ oder „Menschen aller Geschlechter“ sagen.
Trial and Error – auf die gute Vorbereitung folgen Testphase und Optimierung
Kennen Sie Ihre Zielgruppe: Verstehen Sie, welche Geschlechteridentitäten in Ihrer Zielgruppe vertreten sind, und passen Sie Ihre Sprache entsprechend an. Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse und Wünsche aller Menschen, die Sie ansprechen möchten.
Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen: Schulen Sie Ihr Team über geschlechterneutrale Sprache und ermutigen Sie sie, diese in ihren Kommunikationskanälen zu verwenden. Sensibilisierung und Bewusstsein sind der Schlüssel zur erfolgreichen Implementierung geschlechterneutraler Sprache.
Testen und Feedback einholen: Testen Sie Ihre sprachlichen Formulierungen und erhalten Sie Feedback von Ihrer Zielgruppe. Nehmen Sie Anpassungen vor, um sicherzustellen, dass Ihre Botschaften inklusiv und ansprechend sind.
All in all
Die Verwendung geschlechterneutraler Sprache im Marketing ist ein wichtiger Schritt, um eine inklusive und respektvolle Umgebung zu schaffen. Indem wir die Vielfalt der Geschlechteridentitäten anerkennen und repräsentieren, zeigen wir unser Engagement für eine inklusive Gesellschaft. Mit den oben genannten Beispielen und Tipps können wir geschlechterneutrale Sprache erfolgreich in unsere Marketingkampagnen integrieren und damit unsere Zielgruppe umfassend erreichen.
Arbeiten wir gemeinsam daran, Barrieren abzubauen und eine inklusive Zukunft zu gestalten – let’s go!
„Es besteht kein Zweifel, dass Kreativität die wichtigste menschliche Ressource überhaupt ist. Ohne Kreativität gäbe es keinen Fortschritt und wir würden ewig die gleichen Muster wiederholen.“ —Edward de Bono
In der heutigen Welt, in der unzählige Anbieter im Wettbewerb zueinanderstehen, ist es wichtiger denn je, kreativ zu sein. Warum? Um das Markenimage zu verbessern, sich von der Konkurrenz abzuheben, neue Zielgruppen zu erschließen und letztendlich Erfolg zu ernten.
3 GRÜNDE, WARUM KREATIVITÄT WICHTIG IST:
- Differenzierung vom Wettbewerb: In einer immer stärker umkämpften Geschäftswelt ist es für Unternehmen entscheidend, sich von ihrer Konkurrenz abzuheben. Kreativität kann dazu beitragen, das Markenimage und die Marketingkampagnen eines Unternehmens einzigartig und unverwechselbar zu machen.
- Erreichen neuer Zielgruppen:Kreativität kann auch dazu beitragen, neue Zielgruppen zu erschließen und somit das Wachstum des Unternehmens zu fördern. Durch originelle und innovative Marketingkampagnen können Unternehmen ihre Reichweite erhöhen und ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiteren Publikum zugänglich machen.
- Stärkung der Kundenbindung: Kreativität kann auch dazu beitragen, die Kundenbindung zu intensivieren. Wenn ein Unternehmen regelmäßig originelle und inspirierende Inhalte produziert, können Kunden das Unternehmen als kreativ und innovativ wahrnehmen und sich stärker mit der Marke identifizieren.
DER MARKETINGTREND & WIE UNSERE KREATIVITÄT SIE VORAN BRINGT
Kreativität treibt Innovation voran und Innovation ist der Schlüssel zum Wachstum eines Unternehmens. Eine Umfrage von Deloitte 2023 „Global Marketing“ befragte wachstumsstarke Marken (jährliches Umsatzwachstum in Höhe von 10 % oder mehr), die mit großer Wahrscheinlichkeit über genau die Denkweise verfügen, die eine Entfaltung der Kreativität ermöglicht.
Wie können Unternehmen kreativ sein?
Intern:
In diesem neuen Ansatz werden nicht nur ausgewählte Personen betrachtet, sondern auch Externe. Partner, Lieferanten und Kunden können eine Quelle für kreative Ideen sein. Grundsätzlich gehören zur Kreativität neben der Markenkommunikation auch Förderung von Risikobereitschaft und funktionsübergreifende Zusammenarbeit.
Folgende Strategien sollten berücksichtigt werden:
- Kreativität geht über Kampagnen und Werbemaßnahmen hinaus. Es ist weitaus relevanter besondere und v. a. unvergessliche Dienstleistungen und Erlebnisse zu schaffen und über Projekte und Produkte hinaus zu denken.
- Die Erlebnisse müssen mit den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Schwankungen des jeweiligen Landes übereinstimmen, in dem das Unternehmen vertreten ist.
- Consistency Is Key!
- Das ganze Unternehmen wird auf die Reise mitgenommen: Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht es, innovative Produkte und Lösungen zuverlässig zu vermarkten.
- Inspiration der Mitarbeiter – zum Umdenken und zur Risikobereitschaft!
Extern:
Wir leben in einer Ära der Mitgestaltung. Die kreative Zusammenarbeit muss nicht mehr innerhalb der eigenen vier Wänden des Unternehmens stattfinden. Kreative Partner können sich mindestens genauso stark für eine Marke einsetzen und sind möglicherweise in der Lage, einen authentischeren Eindruck zu vermitteln, als die Marke selbst. Neben den Gestaltern haben außerdem auch Influencer eine große Reichweite in den sozialen Netzwerken. Beide Gruppierungen sind auf der Suche nach Partnern.
MARKEN, DIE IM STANDE SIND, IHRE STIMME MIT ANDEREN ZU TEILEN, SIND JENE, DIE EINE STÄRKERE BRAND-COMMUNITY AUFBAUEN KÖNNEN
Einer Umfrage von Deloitte 1 ist zu entnehmen, dass sich in den nächsten zwei Jahren die Zusammenarbeit mit kreativen Partnern, vor allem in Branchen wie z. B. Biowissenschaft und Gesundheitswesen sowie Energie, Ressource und Industrie in etwa verdoppeln wird. Auch die Zusammenarbeit mit einer Kreation wurde von 78 % der befragten Unternehmen als einfach oder sehr einfach angegeben. Umgekehrt berichtet über die Hälfte der befragten Kreativen eine Partnerschaft mit Marken eingehen zu wollen. Doch arbeitet momentan nur ein Drittel der befragten Führungskräfte mit externen Partnern zusammen. Das lässt eine Diskrepanz zwischen den zwei Parteien vermuten.
Wie können Unternehmen am besten kreative Partner in ihre Strategie für Kreativitäts- und Wachstumspläne einbeziehen?
- ZULASSEN KREATIVER FREIHEITEN
Vertrauen Sie den kreativen Partnern. Es liegt in deren Blut zu kreieren, um eine bestimmte Zielgruppe ohne Streuverluste anzusprechen. Durch minimalen Input und dem freien Lauf der Kreativität kann Authentizität bewahrt werden, die für den Verbraucher von großer Bedeutung ist. Es ist wichtig, die Kontrolle abzugeben!
- PARTNERSCHAFTEN, DIE AUF BEIDSEITIGER RELEVANZ BASIEREN
Unternehmerische Partnerschaffen leben vom Mehrwert, die sie aus der Zusammenarbeit ziehen: Suchen Unternehmen nach Kreativen, die sich auf den gleichen Plattformen, wie ihre Zielgruppe befinden und ein kompatibles Markenimage vermitteln, so wird auf der Seite der Kreation nach Unternehmenspartnern gesucht, die für die Zielgruppe des Kreativen relevant sind.
Kreative berücksichtigen zwei Entscheidungsfaktoren, bevor Sie eine Zusammenarbeit eingehen:
- Relevanz der Marke für das eigene Publikum
- Monetärer Wert
- Es ist unabdingbar, klare Erwartungen zu kommunizieren. Wenn diese gegeben sind, ist das die Grundlage einer idealen Partnerschaft. In der Regel werden diese in den Vertragsbedingungen geklärt. Aus der Befragung von Deloitte, Global Marketing Trends 2023 lässt sich entnehmen, dass die wichtigsten Messgrößen für Erfolg erhöhtes Engagement in den Markenkanälen und Umsatzwachstum sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kreativität als Megatrend in der heutigen Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung ist. Die Fähigkeit, kreativ zu denken und innovative Ideen zu generieren, kann den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen.
Als Werbeagentur haben wir erkannt, dass Kreativität der Schlüssel zum Erfolg ist. Wir bringen nicht nur die notwendige Kreativität mit, um die besten Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen, sondern setzen außerdem auf ständige Weiterentwicklung und Innovation, um unseren Kunden stets das Beste zu bieten. In einer sich ständig wandelnden Welt, in der Kreativität zunehmend als treibende Kraft gilt, sind wir stolz darauf, ein Teil dieser Erfolgsstory zu sein.
New Work von A bis Z
It’s a new dawn
It’s a new day
It’s a new life
For me
And I’m feeling good
Ob Michael Bublé damit die neue Arbeitswelt meint? I doubt it. Denn New Work ist aktuell zwar in aller Munde, doch so neu ist das Konzept nun auch wieder nicht. Frithjof Bergmann hat den Begriff nämlich bereits in den 1970-er Jahren geprägt. Zwar waren die Themen damals andere, doch das Grundprinzip ist gleichgeblieben: New Work beschreibt die Gesamtheit des aktuellen Veränderungsprozesses, bezogen auf unsere Arbeitswelt.
Kurz gesagt: Unser Verständnis von Arbeit ist nicht mehr das, was es einmal war – logisch, wir Menschen entwickeln uns nun mal weiter. Der demografische Wandel, die Globalisierung und die Digitalisierung haben Jobs nicht nur verändert, sondern außerdem völlig neue geschaffen. Freiheit, Selbständigkeit und Teilhabe an der Gemeinschaft sind die Säulen der neuen Arbeitsformen, die allesamt mit dem Begriff New Work zusammenhängen. Das Konzept bringt in der Praxis unter anderem agiles Projektmanagement, die wachsende Beliebtheit der 4-Tage-Woche oder den 6-Stunden-Tag mit sich.
Guess what, der Megatrend New Work hat außerdem jede Menge neue, fancy und zum Teil „denglische“ Begriffe im Gepäck. Wir haben für euch recherchiert – Vorhang auf für ein Alphabet, das es in sich hat.
A wie Agilität
Der Begriff „Agilität“ stammt vom lateinischen Wort „agilis“ ab, das „regsam“ oder „wendig“ bedeutet. Arbeitet ein Unternehmen oder ein Projektteam agil, so verfolgt es zur Zielerreichung keinen festen Plan, sondern reagiert auf Probleme und Hindernisse mit ständigem Nachjustieren des Prozesses. Ändern sich die Anforderungen, so ändert sich automatisch der Prozess – wobei die Geschwindigkeit der Prozessanpassung eine große Rolle spielt, um agil zu bleiben.
B wie Brainstorming
Der Duden beschreibt den Begriff „Brainstorming“ wie folgt: Verfahren, durch Sammeln von spontanen Einfällen [der Mitglieder einer Gruppe] die [beste] Lösung für ein Problem zu finden
Wer bereits einmal in einem Team gearbeitet hat, kennt es: Alle sitzen um einen Tisch, einer schreibt mit und alle reden – ja, meist gleichzeitig und ja, so entstehen wirklich beispiellose Ideen, denn die Gleichung geht definitiv auf: mehr Gehirn, mehr Einfälle. Auch in Zeiten von Home Office und flexiblen Arbeitszeiten soll die gemeinsame Ideenfindung nicht zu kurz kommen. Geniale Programme ermöglichen es uns, zu jeder Zeit und ortsunabhängig zusammenzuarbeiten. Ein Hoch auf die Technik!
Die besten Programme fürs (Remote-)Brainstorming gibt’s hier!
C wie Corporate Social Responsibility
Der Begriff Corporate Social Responsibility, kurz CSR oder auch Unternehmerische Sozialverantwortung genannt, beschreibt das Wirtschaften eines Unternehmens, zum Wohl der Gesellschaft und der Umwelt. Es ist zwar ein freiwilliger Beitrag, den ein Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung liefert, dennoch werden Organisationen zunehmen danach bewertet, welche Auswirkungen ihre Arbeit auf die Gesellschaft und die Umwelt hat. Auch die Beziehungen zur Kundschaft, zu Lieferanten, Mitarbeiter:innen und die Stellung am Arbeitsmarkt werden durch die ethischen und moralischen Verpflichtungen des Unternehmens beeinflusst. Viele Unternehmen erhöhen ihre CSR, um ihre Reputation auszubauen.
D wie Design Sprint
Eines vorweg: Nein, hier geht es nicht darum, dem Kunden in kürzester Zeit halbherzige Designs um die Ohren zu ballern – ganz im Gegenteil.
Der Begriff Design Sprint kommt aus der digitalen Produktentwicklung und beschreibt den Prozess, den ein interdisziplinäres Team in kurzer Zeit durchläuft, um eine Problemstellung zu lösen. Dieses Konzept ist dazu da, Ideen in kurzer Zeit zu validieren, ohne direkt ein immenses Budget zu verbraten.
Das Rezept für einen erfolgreichen Design Sprint:
– Man nehme ein spezifisches Problem,
– sperre maximal sieben Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen für fünf Tage in einen Meetingraum,
– lässt sie Prototypen bauen
– und an der Zielgruppe testen
– und erhalte schließlich die gewünschte Lösung.
E wie Entwicklungsteam
Als Entwicklungsteam wird ein selbstorganisiertes Team bezeichnet, dass für sein Arbeitsergebnis verantwortlich ist. Die Teammitglieder sind Fachleute eines Unternehmens, obwohl sich ein Entwicklungsteam auch aus Mitarbeitenden unterschiedlicher Unternehmen zusammensetzen kann. Das Entwicklungsteam arbeitet eigenverantwortlich an einem Projekt und bestimmt dabei selbst, welche und wie diese Aufgaben erledigt werden sollen.
F wie Fishbowl-Diskussion
So diskutieren also Goldfische?! Die Fishbowl-Diskussion eignet sich dafür, ein Thema in einer großen Gruppe (über 100 Personen möglich!) zu diskutieren. Für einen geordneten Ablauf ist es empfehlenswert, eine:n Moderator:in zu bestimmen.
Für die sogenannte Fishbowl-Diskussion werden zwei Kreise gebildet: ein Innen- und ein Außenkreis. Im Innenkreis diskutiert eine kleine Gruppe über ein bestimmtes Thema, während die Personen im Außenkreis zuhören. Das geht solange, bis ein:e Zuhörer:in sich dazu entschließt, an der Diskussion teilzunehmen: Im Innenkreis bleibt ein Stuhl leer. Gerät die Diskussion ins Stocken oder hat eine Person aus dem Außenkreis einen wertvollen Beitrag zu leisten, nimmt sie oder er auf dem freien Stuhl Platz – so lange, bis sie oder er alle Argumente präsentiert hat. Danach wird der Stuhl wieder frei und kann neu besetzt werden.
G wie Gamification
Unter Gamification versteht man den Trend, spielfremde Zusammenhänge mit spieltypischen Elementen auszuschmücken. Das heißt, dass monotone oder wenig herausfordernde Aufgaben mit Highscores, Ranglisten oder Fortschrittsbalken bestückt werden, um die Motivation bei den Anwender:innen zu steigern.
Ein Beispiel: Eine App, welche die Gesundheit der User:innen steigern soll, verleiht pro gelaufenen Kilometer oder pro gesunder Mahlzeit einen Erfahrungspunkt. Die Nutzer:innen können sich folglich durch gesundheitsfördernde Tätigkeiten ins nächste Level spielen.
Weitere Trends, die man im Auge behalten sollte, gibt’s im Blogbeitrag der Pressebox.
H wie Homeoffice
Ganz einfach erklärt ist ein Homeoffice ein Büro in den eigenen vier Wänden. So weit so gut.
Doch gerade während der Corona-Pandemie erhielt der Begriff massig Aufmerksamkeit. Denn wo Mitarbeitende früher mit der Führungskraft um einen Tag im Homeoffice kämpfen mussten, hieß es: Ab jetzt arbeiten wir aus dem Home Sweet Home – und zwar alle. Und dieser neue Arbeitsplatz sah bei jeder/jedem etwas anders aus. Während die einen sich fürs Morgenmeeting duschten und schick machten, traf man die anderen abends beim Check-out noch im Pyjama an. Doch eines hat sich beim Großteil gezeigt: Wer zu Hause arbeitet, arbeitet nicht weniger, ganz im Gegenteil!
Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen schnell und die Erreichbarkeit wird meist vorausgesetzt – weil man ja eh zu Hause ist.
Das Homeoffice hat also seine Vor- und Nachteile:
+ Kein langer Arbeitsweg
+ Freie Zeiteinteilung: arbeiten, wo und wie man möchte
+ Ruhe bei der Arbeit, ohne Zwischenrufe und spontane Präsenzmeetings (zumindest bei jenen, die zu Hause einen ungestörten Arbeitsplatz vorweisen können).
– Technik: (nicht funktionierendes) Internet, Adapter und Microsoft Teams wurden zu wahren Hassobjekten
– Das soziale Miteinander im Büro ging weitestgehend verloren.
– Kaum Trennung zwischen Arbeit und Privatleben
Egal ob’s uns gefällt oder nicht: Einige Unternehmen sind von 100 % Präsenz auf 100 % Homeoffice umgestiegen, denn die gestiegene Produktivität bei gesunkenen Mietkosten ist natürlich ein wahrer Vorteil. Andere Arbeitgeber bieten flexible Lösungen.
Mehr Infos zum Thema Homeoffice gibt’s im Blogbeitrag Homeoffice.
I wie Integratives Entscheiden
Integratives Entscheiden stammt aus Holacracy und wird angewandt, um Entscheidungen in einer Gruppe zu treffen, wobei Einwände ein wesentliches Element darstellen.
- Person A präsentiert ein Problem und dessen Lösung. Alle Zuhörenden dürfen Klärungsfragen stellen.
- Von allen Zuhörenden wird eine spontane Reaktion zum präsentierten Thema eingeholt.
- Person A passt die Lösung auf Basis der Einwände minimal an und präsentiert diese erneut.
- Von allen Zuhörenden wird ein konkreter Einwand zum Thema gesammelt und in der Gruppe diskutiert. Wird eine bessere Lösung für das Problem von Person A gefunden, als jene, die bereits besteht, so startet der Prozess von neuem.
J wie Jobsharing
Der Trend zu flexibleren Arbeitszeitmodellen zeigt sich auch in der wachsenden Beliebtheit von Jobsharing. Hier teilen sich zwei oder mehrere Arbeitnehmer:innen eine Vollzeitstelle und damit sowohl den Verantwortungsbereich als auch den räumlichen Platz im Büro. Alle beteiligten Arbeitnehmer:innen erhalten dabei einen Arbeitsvertrag auf Teilzeitbasis.
K wie Kanban
Kanban ist eine aus Japan stammende Methode, die das agile Projektmanagement unterstützt. Ein Kanban-Board beschreibt ein visuelles Hilfsmittel, dass unübersichtliche Prozesse ordnen und damit die Qualität des Endprodukts optimieren soll.
Große Aufgaben werden in kleine Schritte aufgeteilt, in einem Kanban-Board festgehalten und Schritt für Schritt abgearbeitet. So behält jedes Teammitglied den Überblick über den Projektstatus und die bevorstehenden Teilaufgaben.
Na, neugierig geworden? Hier gibt’s ein Kanban-Board zum Testen.
L wie Liberating Structures
Das Konzept der Liberating Structures bricht den herkömmlichen Prozess der Ideenfindung auf. Bei den „befreienden Strukturen“ handelt es sich um 33 Hilfsmittel, die das Abhalten von Meetings auf ein neues Level hieven.
Während in vielen Organisationen unbeteiligte Dritte in Entscheidungsprozessen ignoriert werden, kommen diese in Liberating Structures zu Wort – denn die besten Ideen und Lösungsansätze kommen meist dann, wenn man sie am wenigsten erwartet, oder?
Aber all das kann euch Daniel Steinhöfer besser erklären.
M wie Matrixorganisation
Vereinfacht gesagt sind in einer Matrixorganisation Teams mehreren Führungskräften gleichzeitig unterstellt. Es handelt sich damit um eine mehrdimensionale Organisationsstruktur.
Die Vorteile der Matrixorganisation liegen auf der Hand: Die verkürzten Wege machen schnellere Abstimmungen möglich und beschleunigen damit Prozesse. Hier wird die Teamarbeit und das soziale Umfeld gefördert und es gibt eine übersichtliche Führungsstruktur.
Doch die Matrixorganisation ist nicht für jedes Unternehmen die richtige Organisationsstruktur. Nachteile wie fehlende Transparenz bei Entscheidungsprozessen, der Hang zur Überforderung der Mitarbeitenden, teaminterne Kompetenzkonflikte und teils unklare Regelungen können sich negativ auf die Zusammenarbeit, die Unternehmenskultur und den Output auswirken.
N wie New Work
Der Begriff New Work meint, wie bereits in der Einleitung beschrieben, die Gesamtheit der modernen, mitarbeiterorientierten Arbeitsmodelle des 21. Jahrhunderts.
O wie Offsite-Meeting
Unter einem Offsite-Meeting versteht man ein Teammeeting, das außerhalb des eigenen Büros stattfindet. Führungskräfte denken jetzt wahrscheinlich direkt an den Mehraufwand, die das Meeting mit sich bringt (Zeit für An- und Rückfahrt; Kosten für Raumbuchung und Verpflegung), dennoch bringen Offsite-Meetings Vorteile mit sich, die man nicht außer Acht lassen sollte:
Im Büroalltag kommen immer wieder Probleme auf, die Prozesse einbremsen. Doch diesen wird kaum Beachtung geschenkt. Ein Meeting außerhalb der vier Bürowände gibt allen Mitarbeitenden den Raum, ihre Meinung zu bestimmten Themen zu äußern und schweißt das Team zusammen. Außerdem zeigt eine gemeinsame Unternehmung Wertschätzung und fördert damit die Motivation des Teams. Nach einem Offsite-Meeting weiß im besten Fall jede:r im Team, was der andere tut und wie sie oder er arbeitet – Prozesse gehen folglich schneller.
P wie Psychologische Sicherheit
Psychologische Sicherheit basiert laut Amy Edmonson auf einer vertrauensvollen Unternehmenskultur (für Leseratten: „Die angstfreie Organisation“). Eine vertrauensvolle Unternehmenskultur erlaubt es den Mitarbeitenden nicht nur sich offen und risikofrei zu allen möglichen Themen auszutauschen, sondern auch unangenehme Dinge anzusprechen und Fehler zuzugeben. Auch um Hilfe zu bitten, (konstruktives!) Feedback zu geben und sich Schwächen einzugestehen ist in solchen Unternehmen völlig normal.
Im Gegenzug dazu fühlen sich Personen im Unternehmen psychologisch unsicher, wenn sie für ihre Ideen, Fehler oder Aussagen erniedrigt werden.
Q wie Quick Win
Passend zum Thema, geht’s jetzt ganz schnell: Unter einem Quick Win versteht man ein schnelles Resultat, das mit nur wenig Arbeitsaufwand erzielt wird. Meist handelt es sich dabei um Teilprojekterfolge.
R wie Remote-First-Company
Wie es die Übersetzung des Begriffs Remote-First-Company schon verrät, geht es hier um Unternehmen, die dafür ausgelegt sind, dass Mitarbeitende remote arbeiten. Es gibt zwar Büroräume, diese zu nutzen ist aber nicht die Norm. Alle Arbeitsprozesse sind auf mobiles, orts- und zeitungebundenes Arbeiten ausgelegt.
S wie Scrum
Scrum ist eine beliebte Methode, eine Struktur in Projektteams und ihre Arbeitsweise zu bringen. Ursprünglich wurde der Begriff aus dem Rugby übernommen, wo ein Team gemeinsam trainiert und aus Fehlern lernen soll.
Scrum wird vor allem bei der Softwareentwicklung eingesetzt, findet aber auch in anderen Bereichen des Projekt- und Produktmanagements großen Anklang. Das Rahmenwerk, das Scrum vorgibt, enthält unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten, die im Team verteilt werden. Außerdem gibt es spezielle Tools, die im Zuge der Zusammenarbeit verwendet werden und auch die Häufigkeit der Meetings sowie der agile Arbeitsprozess wird vorgegeben.
T wie Transparenz
Was ist heutzutage noch geheim? Milliarden Informationen schwirren im Internet herum und dennoch glauben klassisch hierarchische Organisationen ihren Erfolg mit sogenanntem Information Hiding, also dem bewussten Zurückhalten von Informationen, zu sichern. Aufwachen, bitte! Denn was früher Trend war, gilt heute als verpönt.
Unternehmen, die ihre Prozesse und Erfolgsgeheimnisse offenlegen, fördern das Engagement ihrer Mitarbeitenden und machen ihr Produkt sowie ihre Marke für die Kundschaft greifbar. Warum? Weil sich alle abgeholt fühlen. Auch von Führungskräften wird immer mehr Transparenz erwartet. Aussagen wie „Alles wird anders.“ werden folglich zu Erklärungen wie „Alles wird anders, weil …“. Transparenz macht die Kundschaft zur Fangemeinde und verwandelt eine Abteilung in ein motiviertes Team.
U wie Unicorn Company
Am besten versteht man die Unicorn Company, wenn man sie mit der Zebra Company vergleicht. Deshalb bitte einmal zu „Z wie Zebra Company“ weiterlesen!
V wie VOPA
Wer das Akronym VOPA verstehen möchte, muss zunächst in die VUCA-Welt eintauchen: VUCA steht für Volatiliät, Ungewissheit, Komplexität und Ambiguität und beschreibt damit die Herausforderungen, denen Unternehmen und somit auch Führungskräfte in der heutigen Welt begegnen.
Der Begriff VOPA setzt sich aus Vernetzung, Offenheit, Partizipation sowie Agilität zusammen und steht lauf Willms Buhse für die Management-Methoden, die den Herausforderungen der VUCA-Welt gegenüberstehen.
W wie Wokeness
Wie es die Übersetzung des Wortes bereits erahnen lässt, geht es bei Wokeness um Wachsamkeit. Der Begriff ermutigt dazu, wachsam zu sein für Ungerechtigkeiten wie Rassismus, Gewalt, Antisemitismus und Sexismus – und das am besten nicht nur am Arbeitsplatz.
X wie X-Y-Theorie
Die X-Y-Theorie wurde von Douglas McGregor ins Leben gerufen. Der MIT-Professor stellt damit traditionelle Führung und selbstorganisierte Strukturen gegenüber. Bahnhof? Weiterlesen!
Die Theorie besagt, dass Führungskräfte davon ausgehen, dass es unter den Mitarbeiter:innen lediglich zwei, sehr unterschiedliche Charaktere gibt: Person X und Person Y. Das Verhalten der Führungskraft passt sich schließlich unbewusst dem entsprechenden Charakter an.
Person X
Die Führungskraft geht davon aus, dass diese Person unmotiviert sowie faul ist und eine starke Form der Kontrolle benötigt. Das führt zu einem sehr dominanten Führungsverhalten, das von Druck, Sanktionen und Kontrolle geprägt ist. Und hier beginnt der Teufelskreis: Die Tätigkeit der Führungskraft ruft genau die oben beschriebenen, negativen Verhaltensweisen bei den Mitarbeitenden hervor.
Person Y
Die Führungskraft geht davon aus, dass es sich hier um eine motivierte Person handelt, die gerne Verantwortung übernimmt und kaum Kontrolle benötigt. Das führt zu sehr kooperativem Führungsverhalten, welches Mitarbeitenden Freiraum gewährt und schließlich deren Motivation weiter steigert.
Y wie Young Professionals
Sie sind der Traum (fast) jeden Arbeitgebers: Jung, gebildet, ehrgeizig, motiviert und im besten Fall auch noch erfahren – die Young Professionals sind die personifizierte eierlegende Wollmilchsau. Genau deshalb sind sie am Arbeitsmarkt heiße Ware (wenn man das so sagen darf). Denn hinter den jungen Talenten wird massenhaft Potenzial vermutet, das es bis zur Führungsspitze schaffen kann. Young Professionals sind meist ungebunden, kreativ und bringen frischen Wind in die Firma – und der kann so manchen starren Strukturen nicht schaden.
Z wie Zebra Company
Der Begriff Zebra Company wurde von vier amerikanischen Gründerinnen geprägt und stellt das Gegenteil der Unicorn Company dar. Während Unicorn Companys auf ihre Monopolstellung und ihr schnelles, exponentielles Wachstum setzen, nehmen Zebra Companys Rücksicht auf soziale Aspekte und legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Doch es gibt noch mehr Unterschiede …
Projektmanagement im Wandel
Das Jahr 2022 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende. 2022 ist ein Jahr gewesen, das für uns alle in unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens viel mit sich gebracht hat. Angefangen mit der stets kontinuierlichen Pandemie, die seit 2019 ihr Unwesen treibt, über zum Ukraine-Krieg, dessen Konsequenzen verehrend sein werden; hin zu der politischsten WM im Dezember in Katar. All diese Faktoren beeinträchtigten den Alltag in vielen Hinsichten und werden diesen auch weiterhin in Zukunft formen und beeinflussen.
Nichtsdestotrotz sind wir gespannt darauf, was die Zukunft im Jahr 2023 für uns bereithält. Denn, wie wir schon seit 2019 gelernt haben, bringen Krisen auch Chancen mit sich und kurbeln die Entwicklung an. Auch das Projektmanagement bildet hier keine Ausnahme und die Stile und Strategien für das Management, sowohl der technischen als auch der sozialen Aspekte von Teamprojekten werden angepasst, um der neuen Arbeitswelt gerecht zu werden.
Hier finden Sie unsere Projektmanagement-Trends 2023, die wir für das kommenden Jahr erwarten.
Digitale Arbeit und Remote Work
Nachdem wir endlich behaupten können, uns in der Welt nach der Pandemie zu befinden, ist zu beobachten, dass es weiterhin immer mehr Optionen gibt, von zu Hause und von überall aus der Welt zu arbeiten. Während der Pandemie wurde bewiesen, dass obwohl die Mehrheit der Mitarbeiter von zu Hause gearbeitet hat, Produktivität und Effektivität erhalten worden sind. Das Projektmanagement steht hier vor der Herausforderung, die Teamdynamik, die mit der Arbeit vor Ort einhergeht, zu steuern und gleichzeitig die Produktivität in einem immer stärker digitalisierten Umfeld zu steuern, indem mit Unterschieden in Kultur, Sprache und Zeitzonen umgegangen wird. Mit Hilfe von Cloud-basierten Lösungen werden den Mitarbeitern die Möglichkeiten geboten, von jedem beliebigen Standort auf Cloud-basierte Netzwerke zuzugreifen.
Teamarbeit startet mit Inklusion
Im Jahr 2023 liegt der Fokus auf Gleichberechtigung. Wir müssen alle Menschen sowohl gleich behandeln als auch betrachten. Es muss sichergestellt werden, dass jede*r eine Stimme hat und die Möglichkeit und das Umfeld zu bieten, um erfolgreich und man selbst sein zu können.
Change-Management
Der Rahmen an Aufgaben von Projektmanagern entwickelt sich stetig weiter. Dabei wird mehr Wert auf Flexibilität, Teamdynamik und das auch jenseits der Projektanforderungen gelegt. Denn die Bedürfnisse der Kunden und Unternehmen können sich in Sekundenbruchteilen ändern. Besonders bei wachsenden Unternehmen werden diese Fähigkeiten von Bedeutung sein. Hybride Ansätze, das bedeutet eine Kombination aus mehreren Projektmanagementansätzen, steigern die Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit an das jeweilige Projekt. Außerdem eignen sich diese sehr gut für die Integration von Veränderungsinitiativen.
Zunehmende Verzahnung von Projekten und Unternehmens-Strategie
Projektmanager:innen werden immer häufiger damit beauftragt den Rahmen und Umfang von Strategien in expandierenden Unternehmen zu erweitern. Neben der Koordination von einzelnen Projekten muss gelernt werden, in welcher Beziehung diese zueinander stehen und wie sie zusammenarbeiten, um am Ende die Unternehmensziele zu erreichen.
Fortschreitende Projektmanagement-Tools,-Lösungen und -Softwares
In fast jeder Branche haben technologische Fortschritte, verbesserte Software und Automatisierungen ihren Weg gefunden, so auch beim Projektmanagement. Digitale Tools tragen dazu bei, den Alltag als Projektmanager:in effizient zu gestalten sowie zu vereinfachen.
Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ist man in der Lage Ergebnisse zu bewerten und Einblicke in Leistungswerte zu erhalten, um schließlich wichtige Entscheidungen zu treffen, Prognosen zu stellen, Zeitpläne zu kalkulieren, Risiken zu analysieren und Ressourcen-Verteilung zu optimieren. Darüber hinaus können Projektmanagement-Tools zeitaufwändige Verwaltungsaufgaben automatisieren, so dass mehr Zeit und Energie für kritischere und differenziertere Aufgaben vorhanden sind.
Heutzutage gibt es einen großen Markt, der Projektmanagement-Softwares anbietet, daher ist es sehr wichtig, die richtige Auswahl zu treffen und zu analysieren welche Software am besten zu den Anforderungen des eigenen Teams passt.Für mehr Details und Fragen, wende dich gerne an unsere Expert:innen.
Marken, Patente, Gebrauchsmuster …
Nachdem ich in einem vorangegangenen Blog bereits ausführlich das Thema Markenschutz – mitsamt den dahinterstehenden Mechanismen, wie den Nizza- und Wiener-Klassen, den Kosten der Markenanmeldung und wieso es überhaupt so wichtig ist, die eigene Marke offiziell schützen zu lassen –, erläutert habe, möchte ich nun tiefer in das Thema einsteigen.
Nachdem die Grundlagen nun geklärt sind, soll es um den Anmeldungsprozess und die damit verbundenen Fallstricke selbst gehen. An dieser Stelle möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieser Beitrag nach bestem Wissen recherchiert und erstellt wurde, aber keine Rechtsberatung ersetzt. Vielmehr möchte ich Ihnen einen groben Überblick zu diesem Thema zu geben.
Die theoretischen Grundlagen
Bevor es allerdings ums Eingemachte geht und wir uns mit der Anmeldung selbst beschäftigen, folgt erstmal ein kurzer theoretischer Exkurs. Bevor irgendetwas angemeldet werden kann, muss erstmal genau definiert werden, was man eigentlich anmelden möchte. Wie man sich bereits hier denken kann, unterscheidet der Gesetzgeber hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Kategorien, welche sich wiederum durch unterschiedliche Anforderungen und Spezifikationen auszeichnen.
(1) Als Marke können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Klänge, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.
(2) Dem Markenschutz nicht zugänglich sind Zeichen, die ausschließlich aus Formen oder anderen charakteristischen Merkmalen bestehen,
- die durch die Art der Ware selbst bedingt sind,
- die zur Erreichung einer technischen Wirkung erforderlich sind oder
- die der Ware einen wesentlichen Wert verleihen.
Im Sinne dieses Gesetzes ist ein Design die zweidimensionale oder dreidimensionale Erscheinungsform eines ganzen Erzeugnisses oder eines Teils davon, die sich insbesondere aus den Merkmalen der Linien, Konturen, Farben, der Gestalt, Oberflächenstruktur oder der Werkstoffe des Erzeugnisses selbst oder seiner Verzierung ergibt.
Was gilt als Patent? (§ 1 PatG)
(1) Patente werden für Erfindungen auf allen Gebieten der Technik erteilt, sofern sie neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind.
(2) Patente werden für Erfindungen im Sinne von Absatz 1 auch dann erteilt, wenn sie ein Erzeugnis, das aus biologischem Material besteht oder dieses enthält, oder wenn sie ein Verfahren, mit dem biologisches Material hergestellt oder bearbeitet wird oder bei dem es verwendet wird, zum Gegenstand haben. Biologisches Material, das mit Hilfe eines technischen Verfahrens aus seiner natürlichen Umgebung isoliert oder hergestellt wird, kann auch dann Gegenstand einer Erfindung sein, wenn es in der Natur schon vorhanden war.
(3) Als Erfindungen im Sinne des Absatzes 1 werden insbesondere nicht angesehen:
- Entdeckungen sowie wissenschaftliche Theorien und mathematische Methoden;
- ästhetische Formschöpfungen;
- Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie Programme für Datenverarbeitungsanlagen;
- die Wiedergabe von Informationen.
Was gilt als Gebrauchsmuster? (§ 1 GebrMG)
Als Gebrauchsmuster werden Erfindungen geschützt, die neu sind, auf einem erfinderischen Schritt beruhen und gewerblich anwendbar sind.
- Entdeckungen sowie wissenschaftliche Theorien und mathematische Methoden;
- ästhetische Formschöpfungen;
- Pläne, Regeln und Verfahren für gedankliche Tätigkeiten, für Spiele oder für geschäftliche Tätigkeiten sowie Programme für Datenverarbeitungsanlagen;
- die Wiedergabe von Informationen;
- biotechnologische Erfindungen (§ 1 Abs. 2 des Patentgesetzes).
Alle Anmeldungsformen in der Übersicht
Zur besseren Übersicht und Verständlichkeit der verschiedenen Anmeldungsformen, haben wir Ihnen eine Tabelle zusammengestellt, in der Sie die unterschiedlichen Anwendungsfälle, Daten und Besonderheiten von Patenten, Gebrauchsmuster, Marken, Geschmacksmuster und Urheberrecht finden.
Was muss ich vor der Markenanmeldung also nun noch beachten?
Nachdem Sie im ersten Schritt geklärt haben, was Sie eigentlich schützen wollen und entsprechend die richtige Schutzform (z. B. Marke) gewählt haben, beginnt die Recherche. Im weiteren Verlauf werde ich Ihnen den Anmeldungsprozess anhand einer Marke zeigen.
Nachdem Sie sich auf eine Markenform festgelegt haben (Wort-, Wort-Bild-, Bild-, Klangmarke, usw.) und geprüft haben, dass dieses Zeichen gegen keine geltenden Gesetze verstößt, beginnt der Rechercheprozess: Ist diese oder eine sehr ähnliche Marke bereits angemeldet? Wenn ja, in welchen Klassen? Kann die eigene Marke angemeldet werden, ohne die Rechte Dritter zu verletzen?
Das DPMA stellt zur Markenrecherche ein Recherchetool zur Verfügung, mit dem die komplette Datenbank durchsucht werden kann. Je nach eigenem Wissensstand kann entweder eine einfache Basisrecherche, eine erweiterte und eine komplexere Expertenrecherche ausgewählt werden.
Für Personen, die schnell und unkompliziert die eigenen Ideen bzw. konkret die Marke überprüfen möchten, empfehle ich immer die Basisrecherche. Dort können Sie u. a. den Datenbestand einschränken und damit z. B. europäische Marken aus der Suche entfernen. Am wichtigsten ist die Eingabe im Feld „Marke“. Wenn Sie die gewünschten Ergebnisse nicht finden, probieren Sie nochmals verschiedene Schreibweisen. Ein Leerzeichen mehr oder weniger kann neue Suchergebnisse liefern. In der sich nun öffnenden Seite finden Sie alle, auf die Suchanfrage passenden Ergebnisse.
Innerhalb der Kacheln sehen Sie auf einen Blick, um welche Markenform (mitsamt Bildelement) es sich handelt, die Registernummer, um welche Art des Datenbestands es sich handelt (z. B. Deutschland) und den Status der Akte. Mit einem Klick auf den Datensatz finden Sie nun auch alle weiterführenden und detaillierten Informationen wie Anmeldetag, Inhaber, Bild- und Nizzaklassen, sowie die protokollierten Verfahrensdaten.
Ja, Sie haben richtig gehört. Das DPMA ist ein sehr transparentes Register. Von Zeitdaten, über die genauen angemeldeten Klassen, sehen Sie auch (meistens) den Markeninhaber mitsamt (selbst angegebener) Adresse. Diese Offenlegung der Daten hat für Sie gleichzeitig den Vorteil, nicht nur zu wissen, welcher Wettbewerber welche Marke innehat, sondern auch für welche Bereiche diese eigentlich geschützt ist. Das sind allesamt sehr hilfreiche Informationen für Ihre eigene Mark – sowohl vor, als auch nach der Anmeldung.
Nachdem das DPMA im Juli 2022 nun endlich auch ein visuelles Update erhalten hat, ist die Suchmaske nun deutlich übersichtlicher und verständlicher.
Wie melde ich meine Marke nun an?
Wie es sich für ein staatliches Organ gehört, müssen für die Anmeldung eine Vielzahl an unterschiedlichen Formblättern ausgefüllt werden. Eine grobe Übersicht dazu finden Sie hier. Eine Anmeldung in Papierform ist zum Glück heute nicht mehr verpflichtend – auch beim DPMA ist dank des DPMAdirektWeb eine Anmeldung in digitaler Form möglich. Nicht nur dass diese günstiger als die analoge Alternative ist, diese ist auch einfacher. Online wird man Schritt für Schritt durchgeführt, noch auszufüllende Felder werden markiert, die gewünschten Waren- und Dienstleistungen können bequem per Checkbox an- sowie abgewählt werden und die potenzielle Fehlerquote stark gesenkt. Im Folgenden werde ich Sie einmal Schritt für Schritt durch die Anmeldung führen.
Schritt 0: Basics und Wahl der Anmeldung
Der Weg zur Anmeldung startet hier. Auf dieser Übersichtsseite haben Sie nun eine Auswahl aus vier verschiedenen Anmeldungsformen. Da wir in unserem Beispiel eine Marke anmelden wollen, klicken wir oben auf den Button „Zur Markenanmeldung“. Auf der nächsten Seite finden Sie nun ein paar allgemeine Informationen zur Anmeldung. Wenn Sie alles durchgelesen haben, klicken Sie unten auf „Markenanmeldung starten“. In der nächsten Maske klicken Sie auf „Daten erfassen“. Diese Übersicht finden Sie am Ende des Anmeldeprozess wieder. Sie dient als Navigation, die den Erfassungs- von dem Bestätigungsprozess trennt. Klicken Sie nun auf „Weiter“.
Schritt 1: Anmelder
Zuerst geben Sie die Daten des Anmelders ein. Dies ist dann auch die Person, die die Marke später innehat. Ebenfalls kann ausgewählt werden, ob es sich um eine natürliche oder eine juristische Person (Unternehmen) handelt. Wenn Sie alle personenbezogenen Daten inkl. korrekter und aktueller Adresse eingetragen haben, geht es weiter.
Schritt 2: Anwalt/Kanzlei
Dieser Schritt ist optional. In Deutschland ist das Hinzuziehen eines Anwalts für die Markenanmeldung nicht verpflichtend. Sie können den gesamten Anmeldeprozess eigenständig durchführen. Wenn Sie allerdings kein Vorwissen haben, empfehlen wir immer irgendeine Form von externer Beratung hinzuzuziehen. Wenn Sie einen Anwalt / Kanzlei hinzufügen wollen, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Button, ansonsten können Sie auch wieder auf „Weiter“ klicken.
Schritt 3: Zustelladresse
Falls die Zustelladresse, also die Adresse an die der gesamte Schriftverkehr geschickt wird, von der Anmeldeadresse abweicht, kann diese hier angegeben werden. Sofern die Adresse gleichbleibt, können Sie diese ganz oben bei „Adresse übernehmen“ übernehmen. Unten geben Sie zuletzt noch eine E-Mail-Adresse an, über die Sie erreichbar sind.
Schritt 4: Marke
Nachdem die Formalien geklärt sind, kommen wir tatsächlich zum ersten „Marken-Teil“. Zuerst muss die Markenform gewählt werden (Bildmarke, Wort-Bild-Marke, etc.). Je nachdem wofür Sie sich entschieden haben, erscheint entweder ein Textfeld, um den Markennamen einzutragen oder eine Maske, um die Bilddarstellung des Logos hochzuladen (dabei sind einige Hinweise zu beachten; diese finden Sie hier). Enthält ihr Logo Farbelemente, sind diese ebenfalls zu nennen. Findet sich in Ihrem Logo die Farbe Blau, dann tragen Sie in das entsprechende Feld „blau“ ein. Dasselbe gilt für alle weiteren Farben. Enthält Ihre Marke nichtlateinische Schriftzeichen so setzen Sie den entsprechenden Haken.
Schritt 5: Waren und Dienstleistungen (WDVZ)
Nun geht es tatsächlich ans Eingemachte. In meinem Blog zum Thema Markenschutz habe ich bereits ausführlich zu den Nizza-Klassen berichtet. Sollten Sie also nicht wissen, worum es dabei geht, kann ich Ihnen diesen Beitrag ans Herz legen. Sie können oben in der Suchleiste direkt nach Schlagwörtern suchen, um die entsprechenden Klassen bzw. Begriffe zu finden. Alternativ können Sie natürlich auch die Begriffe in den zutreffenden Klassen manuell durchgehen und die zutreffenden Items markieren. Die angewählten Begriffe finden Sie unten auf der Seite aufgelistet – hier können Sie auch nicht mehr benötigte Begriffe direkt wieder entfernen. Nachdem ihre Auflistung komplett ist, müssen Sie noch eine Leitklasse auswählen. Also die Klasse, die für Ihre Marke am prägendsten ist und damit Ihr Angebot am besten definiert. Das System schlägt automatisch eine Klasse vor.
Schritt 6: Sonstige Angaben
In diesem Schritt können Sie noch weitere Informationen hinzufügen. In der Regel ist hier nur der Antrag auf beschleunigte Prüfung relevant. Gegen Aufpreis wird Ihre Anmeldung priorisiert bearbeitet und Sie entgehen der typischen Bearbeitungszeit von sechs Monaten.
Schritt 7: Zahlung
Nachdem Sie nun alle inhaltlichen Angaben gemacht haben, geht es nun um das Finanzielle. Sie können bei den Zahlarten zwischen Überweisung und SEPA-Lastschrift wählen. Ebenfalls finden Sie hier alle Kostenpunkte aufgelistet. Haben Sie beispielsweise im vorherigen Schritt einen Antrag auf beschleunigte Prüfung hinzugewählt, erscheint dieser Kostenpunkt hier nun auch.
Schritt 8: Zusammenfassung
Im letzten Schritt finden Sie nun noch eine finale Übersicht all Ihrer eingebenden Daten. Hier sollten Sie alles nochmals ausführlich und sehr sorgsam sichten. Stimmen die Adressen? Wurden alle Eingaben korrekt übernommen? Spätere Änderungen können nur postalisch oder per Fax eingereicht werden und dauern entsprechend. Wenn alles korrekt ist, klicken Sie unten rechts auf „Anmeldedaten übernehmen“.
Schritt 9: Abschluss
Wie bereits zu Beginn erwähnt, finden Sie hier nun wieder die Navigation wieder. Sie haben bereits alle Daten erfasst, daher können Sie nun auf „Daten bestätigen“ klicken. Auf der sich öffnenden Seite finden Sie nun nochmals alle Daten aufgelistet. Wenn alles korrekt ist, setzen Sie unten links den Haken und bestätigen Sie damit die Richtigkeit der Daten. Abschließend müssen Sie nur noch den Vor- und Nachnamen des Absenders eintragen. Dann können Sie die Anmeldung verbindlich versenden. Sie haben es geschafft, Ihre Anmeldung ist abgeschlossen und Sie sollten direkt eine Bestätigungsmail erhalten.
Allgemeine Hinweise
Das Tool bietet die Möglichkeit den aktuellen Bearbeitungsstand zu exportieren und dann zu einem späteren Zeitpunkt zu importieren. Da vor allem das Waren- und Dienstleistungsregister sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, empfehle ich Ihnen auch zwischenzeitlich einmal den Arbeitsstand zu exportieren, um diesen so speichern. Ebenfalls kann eine PDF-Vorschau erstellt werden. Dabei werden alle Daten in einem Formblatt dargestellt, welches dann einfach, z.B. um Feedback einzuholen, verschickt werden kann.
Was gilt es bei der Markenanmeldung noch zu beachten?
Überwachungspflicht
Beim Schutz von Marken gilt es zu beachten, dass das DPMA die Anmeldung selbst nur formal auf (formale) Richtigkeit, aber nicht inhaltlich überprüft. Dies bedeutet, dass jeder theoretisch erstmal die Möglichkeit hat beispielsweises die Marke NIKE in den Nizza-Klassen zu Bekleidung und Schuhe eintragen zu lassen, auch wenn diese bereits rechtssicher eingetragen ist.
Das DPMA trägt die Marke ein, sofern der Antrag formal korrekt ist. Das bedeutet wiederum, dass der Rechteinhaber kontinuierlich in der Verantwortung steht, die eigenen Markenrechte bzw. eventuelle Verletzungen zu überprüfen und schlussendlich auch zu melden.
Hat nun eine dritte Partei eine Marke beim DPMA angemeldet, die die Schutzrechte ihrer bereits eingetragenen Marke verletzt, haben Sie die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Nur weil eine Marke im DPMA-Register erscheint, ist sie noch nicht rechtssicher geschützt. Ab dem Eintragungszeitpunkt (nicht Eingangszeitpunkt beim DPMA) beginnt die dreimonatige Widerspruchsfrist. Dies ist die ideale Möglichkeit, ohne aufwändige und kostenintensive Gerichtsprozesse eine Einigung zu finden bzw. die Marke löschen zu lassen.
Ersteintragung
Es gilt immer das Recht der Ersteintragung. Sprich, die Marke die zuerst (formal korrekt) ohne Widersprüche eingetragen wurde, erhält bei einer Verletzung der eigenen Rechte grundsätzlich Recht. Wenn jemand die Idee zu einer Marke früher hatte und diese ggf. sogar schon im kleinen Rahmen genutzt hatte, sie aber schließlich ein anderer schützt, genießt diese Person nun das alleinige Schutzrecht.
Bösgläubige Markenanmeldung
Der Sinn hinter dem Markenschutz ist, die eigene Idee bzw. das damit verbundene Schriftzeichen vor der Benutzung durch den Wettbewerb zu schützen. Wer allerdings Marken ausschließlich und zum einzigen Zweck der Behinderung des Wettbewerbs anmeldet, der handelt böswillig und verstößt gegen § 8 Abs. 2 Nr. 14 MarkenG. In diesem Fall kann die Löschung der bereits eingetragenen Marke beantragt werden.
Laut Bundespatentgericht (BPatG) reicht das alleinige Wissen des Anmelders um die Nutzung des Schriftzeichens des Dritten nicht aus, um bösgläubig zu handeln. Es müssten noch weitere besondere Umstände eintreten, wie die Intention, das Schriftzeichen mutwillig dem Wettbewerber zu sperren.
Verzeichnis der Waren und Dienstleistungen (WuDL)
Marken genießen niemals als solche (abstrakt) Schutz, sondern immer nur bestimmte Waren und / oder Dienstleistungen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der gleiche angemeldete Markenname von einem anderen Anmelder geschützt werden kann – sofern die Waren und Dienstleistungsklassen sich ausreichend unterscheiden.
Einmal eingetragene und angemeldete Klassen können im Nachhinein grundsätzlich nicht mehr erweitert werden. Einschränkungen sind hingegen aber weiterhin möglich. So kann beispielsweise immer ein Teillöschungsantrag gestellt werden. Das bedeutet, dass der Anmelder zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits eventuelle zukünftige Geschäftsentwicklungen antizipieren sollte.
Ein Beispiel:
Wenn in den monaten Jahren geplant ist, das bisherige Serviceangebot der eigenen Änderungsschneiderei auch um eine Reinigung und den Verkauf von Waren zu erweitern, dann sollte zusätzlich zu Klasse 40 (Materialbearbeitung) auch Klasse 37 (Reinigungsdienstleistungen) und Klasse 25 (Secondhandmode) angemeldet werden. Ansonsten würde der Schutz nur für die zuerst angemeldete Klasse gelten. Oder Sie müssten die Marke erneut anmelden, was wiederum weitere Kosten mit sich bringen würde.
Das heißt aber nicht, dass Sie wahllos Waren- und Dienstleistungsklassen auswählen sollten. Wenn Sie über einen bestimmten Zeitraum mit ihrer Marke nicht in einer oder mehreren geschützten Klassen aktiv waren, können Dritte den Schutz dafür anfechten und Sie diesen schließlich auch verlieren.
Markenanmeldung: Eine kurze Checkliste
Wie zu Beginn schon erwähnt, ist die Recherche vor der eigentlichen Markenanmeldung ein kritischer Punkt, bei dem einige Dinge beachtet werden sollten. Ich habe Ihnen dazu eine kurze Checkliste zusammengestellt, die wirklich nur die ganz elementaren Punkte beinhaltet. Sollten Sie nicht alle Fragen beantworten können oder sonstige Unterstützung benötigen, empfehle ich immer, einen externen Berater zu Rate zu ziehen.
- Ist die Bezeichnung überhaupt markenfähig (zu beachten sind die Schutzhindernisse nach § 8 Abs. 2 MarkenG)?
- Ist die Bezeichnung ausreichend unterscheidungskräftig?
- Ist das Zeichen unsittlich oder verstößt in irgendeiner Form gegen geltende Gesetze (ggf. müssen auch nationale oder internationale Unterschiede beachtet werden)?
- Verstößt das Zeichen gegen andere geltende Rechte (z. B. Rechte Dritter)?
- Für welche Waren / Dienstleistungen soll das Zeichen geschützt werden?
- Welche Klassen sind notwendig? Sind drei ausreichend?
- Welche Items in den Klassen sind relevant (Umfang moderat halten)
- Wie soll das Zeichen genutzt werden?
- Wo soll das Zeichen geschützt werden (national, D-A-CH, EU, Europa, weltweit oder ausgewählte Länder)?
Sie möchten sich zu den Möglichkeiten des nationalen oder internationalen Markenschutzes informieren? Oder Sie haben bereits eine Marke, die Sie gern schützen lassen möchten? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit ganz unverbindlich und wir beraten Sie zu den Schutzmöglichkeiten oder kümmern uns direkt um den gesamten Anmelde- und Schutzprozess für Sie.
Mobile First vs. Content First
Die Idee von „Mobile First“ ist seit der Geburt des Smartphones in aller Munde. Doch haben Sie auch schon von „Content First“ gehört? Nein? Dann wird’s Zeit, denn der Staffelstab im Strategien-Sprint wird gerade übergeben.
Doch Moment mal! Muss die WWWelt wirklich neu erfunden werden oder gehen Mobile First und Content First seit jeher heimlich Hand in Hand? Und was hat es mit „Concept First“ auf sich? Keine Panik, wir wissen Bescheid …
Kurz und knackig: Mobile First
Mit der Geburt des Smartphones wurden portable Endgeräte Trend. Kein Wunder, dass manche Websites hauptsächlich Zugriffe über mobile Devices verzeichnen. Für UX-Designer bedeutete das bald: Umdenken, bitte! Denn was auf einem Desktop-PC funktioniert, muss User nicht zwangshalber auf dem Tablet überzeugen. Mobile First war geboren und damit die Aufbereitung von Websites für portable Endgeräte. Die Darstellung von Inhalten, sprich Text, Bild, Video & Co. musste neu gedacht werden – Relevanz drängte Design in den Hintergrund …
Layout, bitte warten.
Erfolgreiche Produktverpackungen, Magazine, Plakate und Textillabels haben etwas gemeinsam: ein einzigartiges Design. Die Ware muss beim Betreten des Ladens ins Auge stechen, um im Vergleich mit der Konkurrenz zu bestehen.
In der digitalen Welt ist Design zweitrangig. Denn User besuchen eine Website, weil sie auf der Suche nach Informationen sind. Was zählt ist: Finde ich auf der Website (zeitnah!) was ich suche oder muss ich zur Konkurrenz wechseln? Erst im zweiten Schritt sollte die Website mit ihrem Design überzeugen, denn es gibt – anders als in der realen Welt – keinen direkten Vergleich zur Konkurrenz. Die Inhalte sollten folglich vom Design gestützt werden, nicht umgekehrt.
Kleiner Tipp am Rande: Was den User happy macht, finden auch Suchmaschinen supi. Mit einer durchdachten Content Strategie schlagen Sie also zwei Fliegen mit einer Klatsche.
Inhalt for President!
Wie bereits erwähnt, ist es primär die Relevanz der Inhalte, die eine Website für den User interessant machen. Eine übersichtliche Darstellung relevanter Themen, schnell auffindbare Inhalte, Medien mit kurzen Ladezeiten und strukturierte Textblöcke erleichtern die Aufnahme des Contents – und zwar auf allen Endgeräten.
Wer also Content First denkt, der denkt gezwungenermaßen Mobile First. Denn schließlich geht es doch darum, den vorhandenen Inhalt medienneutral attraktiv darzustellen. So einfach lassen sich die beiden Strategien also nicht voneinander trennen. Doch was kommt nun First?
Content … äh … Concept First
Und die Moral von der Geschichte: Ohne Konzept geht gar nichts. Dabei geht’s um die Inhaltsplanung: Erst wenn alle Inhalte in einer „Inventarliste“ gesammelt und grob strukturiert wurden, können Texter und UX-Designer ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Denn Sie haben Recht: Content und Design gehören untrennbar zusammen. Aber damit die „linke Hand weiß, was die rechte macht“ liegt beiden ein Konzept zugrunde. Dieses könnte sogenannte Wireframes beinhalten, wo die Anordnung von Inhalten festgehalten wird.
Die Erstellung eines umfassenden Konzeptes kostet zu Beginn des Projekts zwar Zeit, spart im Nachgang jedoch lästige Korrekturen – und damit Kosten. Denn anstatt das gesamte Design wegen Platzmangel wieder umzuwerfen, passen Ihre Inhalte von Beginn an wie angegossen in Ihre Website.
Aller Anfang ist Analyse
Zu Beginn eines Website-Projekts stehen essenzielle Fragen im Fokus, wie zum Beispiel:
- Warum brauche ich eine Website? Was soll sie meinem Unternehmen bringen?
- Was muss meine Website vermitteln? Was soll sie beim User auslösen?
- Welche User soll meine Website anziehen? Wie soll meine Website die passenden User anziehen?
- Welche Inhalte müssen sich auf meiner Website wiederfinden, um die oben definierten Ziele zu erreichen? Wie müssen diese Inhalte strukturiert werden?
Content Audit
Bei einem Website-Relaunch werden außerdem die bereits vorhandenen Inhalte der aktuellen Website analysiert. Bei einer Bestandsaufnahme mit Analysetools (wie Google Analytics) kann man sehr gut erkennen, welche essenziellen Inhalte den Sprung in die neue Website schaffen sollten und welche davon endgültig in den wohlverdienten Cyber-Ruhestand geschickt werden dürfen.
Keinen Bock auf Brainstorming und Co.? Langwierige und anstrengende Planungsprozesse verwandeln wir für Sie in motivierende Kick-offs. Wir übernehmen nicht nur das Konzept inkl. Content Audit und Design für Sie, sondern setzen Ihre Website anschließend auch technisch um. Ein Gesamtpaket, das ein Ziel hat: Unsere Kunden und deren Kunden zu überzeugen. Kontaktieren Sie uns!
MARGARITA
Ein traumhafter Sommertag mit 30 Grad und Sonnenschein. Klingt nach einem perfekten Tag, wenn da nicht die Arbeit wäre. Umso mehr freut man sich doch auf den Feierabend, um noch ein paar letzte Sonnenstrahlen einzufangen. Dabei wird dann gerne ein erfrischender Cocktail mit den Kolleginnen und Kollegen zu sich genommen. Wir haben nachgefragt, welcher Cocktail Body und Soul bei den Temperaturen wieder auf Betriebstemperatur bringt. Die Antwort war eindeutig – MARGARITA! Ob Frozen oder mit Eis geshaked, dieser Klassiker zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht und ist eine erfrischende und willkommene Abwechslung nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Wer hat‘s erfunden? (Hola Guapa, de donde eres?)
Wie bei den meisten Cocktails gibt es zahlreiche Anekdoten und Legenden um ihre Entstehung. Als am wahrscheinlichsten gilt, dass der Cocktail in den USA oder im benachbarten Mexico entstand, wo sich während der Prohibition viele wohlhabende Amerikaner mit Alkohol versorgten.
Allerdings warb der mexikanische Tequila-Hersteller José Cuervo bereits 1945 mit einem Drink namens Margarita und 1953 kürte die Zeitschrift Esquire die Margarita mit den Worten „Sie ist aus Mexico, Señores, sie ist hübsch anzusehen, aufregend und provokant.“ zum Drink des Monats. Also 2:0 für Mexiko.
Seit den 50er-Jahren werden Margaritas in Bars weltweit serviert und zählen heute zu den international bekanntesten Mixgetränken. Laut der Umfrage eines Reiseportals liegt die Margarita auf Platz acht der am häufigsten bestellten Cocktails in Hotelbars.
Auf die Qualität kommt es an
Eine Margarita ist ein Dreiteiler aus Basis-Spirituose, Süßungs- und Säurequellen. Die Hauptkomponente ist hierbei die Spirituose, also der Tequila. Somit sollten Sie hier auf eine gute Qualität achten. Eine Mixtur von Agave und Zucker sollten Sie am besten vermeiden, achten Sie stattdessen darauf, 100 % Agaven-Tequila zu verwenden, also ein Destillat, das ausschließlich auf Agave basiert und daher auch eine erdige und aromatische Note besitzt.
Auch bei der Säurequelle sollten Sie auf eine gute Qualität achten, so sind die Limetten oder Zitronensäfte aus der Flasche eher weniger geeignet. Besorgen Sie sich stattdessen frisches Obst und pressen Sie die Frucht direkt bei der Zubereitung.
Margarita: Easy Peasy Lemon Squeezy
Na, haben Sie schon Durst bekommen? Auch zu Hause lässt sich die Margarita ganz einfach zubereiten. Hier unsere Anleitung:
Zutaten:
– 6 cl Tequila
– 2 cl Triple Sec (Cointreau)
– 3 cl Limettensaft
– 1 cl Agavendicksaft
– grobes Salz zum Garnieren
Equipment:
Standmixer oder Shaker, Eiswürfel und Cocktailschale
Los geht‘s:
Alle Zutaten in den Shaker oder Standmixer geben. Eiswürfel hinzufügen und mixen. Den Rand der Cocktailschale mit Salz versehen. Der Drink wird dann in die Cocktailschale abgeseiht und optional mit einer Limettenzeste garniert.
5 Fakten rund um die Margarita
Hier sind refreshing Facts zur Margarita, damit können Sie beim nächsten Barbesuch unter den Kolleginnen und Kollegen mit Ihrem Wissen glänzen.
- Margarita bedeutet „Gänseblümchen“ auf Spanisch.
- Das Salz ist ein wichtiger Bestandteil, denn dieses hilft die Bitterkeit zu dämpfen und gleichzeitig die wichtigen Aromen zu verstärken.
- Die Margarita war der meistbestellte Drink des Jahres 2008. Allein in den USA wurden in diesem Jahr 185.000 Margaritas pro Stunde konsumiert.
- Die teuerste Margarita kostet 1200 $. Wenn Sie mal kosten wollen, wenden Sie sich an die Rooftop Bar & Penthouse Lounge in Manhattan
- Es gibt World Margarita Championships. Renommierte Barkeeper aus Tucson kämpfen um die Ehre der besten Margarita in Arizona. Außerdem stimmen die Besucher in einer People‘s Choice-Kategorie für ihren Favoriten ab.
Wir sind ganz dehydriert von den Temperaturen, Sie auch? Dann ist es Zeit für einen Drink – Prost!
Content, Content, Content!
Wer jetzt mit den Augen rollt und den Begriff „Content“ sofort in die Schublade „Marketing-Gelaber“ steckt, folge mir bitte in die nächsten Zeilen, um einen Blick hinter die vermeintliche Wortblase zu werfen. Lassen Sie mich „Content“ gegen das Wort „Inhalt“ tauschen. Na, schon jetzt einen Unterschied bemerkt? Inhalt kann Text, Bild oder Video sein. Ja, sogar Tratsch und Klatsch passt in diese Kategorie. Egal wie, Inhalte sind wichtig für Ihr Unternehmen. Sie unterliegen den Trends der Branche und kreieren schlussendlich ein Image.
Bewegtbild-Content: Das Medium von heute und morgen
Für Start-ups, trendgetriebene Branchen und Unternehmen und jene, die neben der reinen Dienstleistung auch Wissenstransfer für ihre Kunden anbieten wollen, sind aktuelle Inhalte unverzichtbar. Egal in welcher Form – schwarz auf weiß, als leicht zu konsumierende Bilder oder eben Bewegtbild-Content – Inhalt muss produziert werden, die Zielgruppe erreichen und möglichst leicht verstanden und konsumiert werden können. Je nach Zweck fällt der Inhalt in die Kategorie Teaser, catchy, bis hin zu wissenschaftlich fundiert.
Hier trifft der „Need“ – wie z. B. die Vorstellung eines neuen Produkts, einer erklärungsbedürftigen Dienstleistung oder eine Neuausrichtung der Identität, auf den so oft gehörten 360°-Ansatz bei den gewählten Kanälen und Medien, damit der Content auch bei der Zielgruppe sichtbar wird. Die Kund:innen, User oder Interessent:innen sollen über möglichst viele verschiedene Berührungspunkte („Touchpoints“) auf ein Ziel-Medium gelenkt werden und dort mit dem Unternehmen oder der Brand interagieren.
Wie man aus all der Informationsflut, der wir uns freiwillig oder unfreiwillig aussetzen, heraussticht, könnte man an der Stelle jetzt noch vertiefen – aber lassen Sie uns beim Thema bleiben: Die Frage, ob sich eine Bewegtbild-Produktion in den schnelllebigen Zeiten überhaupt für Sie lohnt?
Eins Vorweg – die Antwort lautet in den meisten Fällen JA! Oui. Si. Yes. はい! Aber… bitte nicht ohne vordefiniertes Ziel. Es muss klar sein, was das Unternehmen mit dem Video erreichen will und in welchen Kanälen es zum Einsatz kommt.
Bewegtbild ist der Content, den die Generationen X, Y und Z am liebsten konsumieren. Und wenn diese Generationen Teil Ihrer Zielgruppe sind, dann sollten Sie die Produktion von Videos in jedem Fall andenken – oder sogar zum Hauptmedium machen. Apropos: Machen wir noch einen kurzen Ausflug zu der Art von Videos, die derzeit den Hauptanteil an Bewegtbildproduktionen ausmachen.
Produktvideo – absatzsteigernd und umsatzgetrieben
Der Begriff „Produkt“ steht dabei stellvertretend für jegliche Art von Dienstleistung und einem tatsächlichem haptischen Produkt. Ob bei direktem Markteintritt oder bei längerem Bestehen am Markt – Produktvideos kommen dort zum Einsatz, wo der Umsatz und der Absatz gesteigert werden sollen. Idealerweise sind diese emotional aufgeladen und vermitteln in aller Kürze welchen Mehrwert das Produkt bringt. Produktvideos beinhalten auch einen direkten CTA („Call to Action“). Meist ist das ein Verweis, der direkt zum gezeigten Produkt führt.
Musik, wie zum Beispiel ein Voiceover oder ein Testimonial, eignen sich dafür, Strahlkraft und Kredibilität zu erhöhen. Die Länge dieses Formats variiert zwischen 20 – 120 Sekunden und ist nur selten länger. Produktvideos stehen für sich allein und sind eine ideale Ergänzung zu einer Kampagne.
Erklärvideo – für Innovationen und Anwendungen
Erklärvideos kommen dann zum Einsatz – Überraschung – wenn es sich um ein erklärungsbedürftiges Produkt handelt. Gerade bei innovativen Produkten sind Funktion und Mehrwert auf den ersten Blick oft unklar. Für komplexe Sachverhalte eignen sich hier Animationen und Texteinblendungen (Inserts). Ob sich eine 2D- oder 3D-Produktion besser eignet, hängt von Produkt und Branding des jeweiligen Unternehmens ab. Ein Voiceover ist kein Muss, kann aber im Hinblick auf die Dynamik des Videos hilfreich sein.
Erklärvideos werden häufig als Ergänzung zu einem Produktvideo eingesetzt und dauern in der Regel zwischen 60 Sekunden und 3 Minuten. Auch Erklärvideos können somit einen direkten CTA enthalten, der zum Verkaufskanal führt. Erklärvideos sind in der Regel für mehrere Monate im Einsatz, insofern keine Produktinnovationen in naher Zukunft geplant sind.
Eventvideo – Kundenbindung und Reichenweitensteigerung
Ein „klassisches“ Eventvideo – in Form einer Berichterstattung oder einer Kombination aus Bericht und Ankündigung eines Folgeevents – blickt auf eine vergangene Veranstaltung zurück. Das Format wird jedoch auch zur Ankündigung eines Events verwendet. Eventvideos eignen sich hervorragend zur Emotionalisierung eines Produkts, können aber auch genauso auf eine Brand oder das Image einzahlen. In Form von „Snippets“ – das sind verkürzte Versionen des Videos – kann man das gedrehte Material portionsweise für Social Media verwenden.
Musik ist hier definitiv ein wichtiger Bestandteil zur Unterstreichung der Emotionen. Voiceover und Text-Inserts finden in Eventvideos je nach Konzeption, Anwendung. Im Hinblick auf die Länge des Videos sollte man hier 2–3 Minuten einplanen.
Eventvideos bieten aufgrund der hohen Emotionalisierung die Chance auf Kundenbindung und auf eine gesteigerte Reichweite. Eventvideos bleiben oftmals für Jahre relevant, vor allem wenn es sich um eine Veranstaltungsreihe handelt. In vielen Fällen kommt das Format auch im B2B-Bereich zum Einsatz.
Imagevideo – die Königsdisziplin
Das Imagevideo ist aus einer Vielzahl von Gründen die „Königsdisziplin“ der hier aufgelisteten Bewegtbild-Formate. Die Identität eines Unternehmens ist dessen Herzstück und diese zu vermitteln, setzt umfassende Vorbereitung auf Seiten des Unternehmens voraus. Meist ist die Konzeption eines Imagevideos zeitaufwendiger, als der Dreh an sich – vor allem, wenn eine Neuausrichtung oder Transformation des Unternehmens kommuniziert werden soll. Aber der Invest lohnt sich, denn ein Imagevideo zahlt in der Regel nicht nur auf die Beziehung zur Kundschaft, zu Geschäftspartnern und Lieferanten ein, sondern auch auf aktuelle und zukünftige Mitarbeiter:innen.
Wichtig: Authentizität! Wir empfehlen Musik, ein Voiceover und Text-Inserts – denn Hochwertigkeit schafft Vertrauen. Der Dauer sind nahezu keine Grenzen gesetzt – meist dauern Imagevideos aber nicht länger als fünf Minuten. Die Einsatzzeit und Aktualität des Videos kann zwischen kurzfristig bis mittelfristig variieren.
Fazit: Bewegtbild
Für alle oben genannten Videos gilt: Ein Konzept, samt klarer Definition von Ziel und Nutzung des Videos, sind die Basis der Produktion. Die Höhe der Produktionskosten hängt davon ab, wie viel Aufwand hinter der Umsetzung steckt und kann nicht pauschal definiert werden. Ein guter Vergleich ist hier: Wenn Sie ein Auto kaufen wollen, nennt Ihnen der Händler selten einen Pauschalpreis für „ein Auto“. Daher ist es immer hilfreich, wenn es ein Budget und eine gewisse Vorstellung vom Zweck des Videos gibt und was es beinhalten soll. Bei Ihnen sind noch Fragen unbeantwortet geblieben? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit.