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Höhere Produktivität durch bessere Ordnung

Sie setzen sich morgens an den Schreibtisch und finden das reinste Chaos vor? Sie wollen gerne gleich loslegen, aber können in dem Berg aus Dokumenten, Papieren und Notizzetteln die nötigen Unterlagen nicht finden? Erstmal müssen Sie mit der Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“ beginnen. Was für eine nervtötende Angelegenheit gleich am Morgen. Dann kommt auch noch der Kollege und braucht das Dokument, das Sie gestern vorbereitet und ausgedruckt haben, aber es können es dank Ihrer Ordnung nirgends finden?

Aber wo zur Hölle haben Sie das nochmal abgelegt? Ach, dann drucken Sie es doch einfach noch einmal aus, bevor Sie die morgendliche Suchaktion wiederholen. Und der Berg wächst und wächst. Sie wünschten, dass Sie am liebsten in dem ganzen Chaos nach Ihren Sachen googeln könnten? Fühlen Sie sich angesprochen? Dann haben wir ein paar Tipps, wie Sie diesem Teufelskreis entkommen und Ihr volles Potenzial ohne Ablenkungen ausschöpfen zu können.

1. Auch die Pause gehört zur Musik

Sie sitzen schon seit Stunden am Arbeitsplatz und können keinen klaren Gedanken mehr fassen? Machen Sie eine Pause! Diese fördert die Konzentration, wodurch Sie effektiver arbeiten und erneutes „Verlegen“ wichtiger Dokumente verhindern können. Ordnung im Kopf ist mindestens so wichtig, wie die Ordnung auf dem Tisch. Essen oder trinken Sie doch eine Kleinigkeit – am besten aber nicht am Schreibtisch, weil Krümel und Kaffeeflecken, hallo!?

2. Kleine Schritte sind besser als keine Schritte

Sie müssen ja nicht gleich eine riesige Aufräumaktion starten. Starten Sie lieber mit kleinen Schritten. Schaffen Sie erstmal Ordnung in der Schublade, an einem anderen Tag ist die Ablage dran und dann der Schreibtisch. Bringen Sie Struktur in Ihren Arbeitsplatz und bleiben Sie konsequent, es lohnt sich!

3. „Frühjahrsputz“

Dieser muss nicht gezwungenermaßen im Frühjahr stattfinden, aber zumindest einmal im Jahr sollten Sie schon „ausmisten“. Versuchen Sie, den Tisch einmal freizuräumen und überprüfen Sie, welche Gegenstände, Dokumente und Notizen wirklich noch gebraucht werden und welche unnütz Platz wegnehmen und Zeit verschwenden.

4. Digitalisieren

Versuchen Sie, so wenig Dokumente wie möglich auszudrucken. Häufig bietet es sich an, diese zu digitalisieren. Legen Sie sich beispielsweise auch am Rechner einen Ordner an, in den Sie diese ablegen können. Dies verhindert das Wachsen des Berges auf dem Schreibtisch, spart unnötige Ausgaben und kommt sogar der Umwelt zugute.

5. Geben Sie den Dingen einen Namen

Benennen Sie die Ablagen, Ordner und Fächer mit genauen Namen, lässt sich die Arbeit gleich viel einfacher strukturieren. Dies ist übrigens auch virtuell ratsam. Benennen Sie am Rechner ebenso Dateien und Ordner genau beim Namen, um mögliche Verwirrungen zu umgehen.

6. Immer am richtigen Platz

Sie haben nun Ordnung geschaffen und weil das so schön ist, soll dies auch so bleiben? Das kriegen Sie nicht hin? Doch! Jedes Ding an und auf Ihrem Schreibtisch sollte seinen eigenen Platz haben und dort landet es auch wieder, wenn Sie es nicht mehr brauchen. So vermeiden Sie sämtlichen Krimskrams und halbieren die anstehende Arbeit, wenn Sie im Nachhinein alles wieder an seinen Ort zurück räumen müssen.

7. „Fühlen Sie sich wie Zuhause“

Am Arbeitsplatz verbringen Sie wochentags meist den Großteil des Tages. Auch wenn es die Arbeit ist, sollten Sie sich hier wohlfühlen. Bringen Sie doch an unbenutzten Stellen am Schreibtisch ein paar persönliche Gegenstände an. Diese verbessern nachweislich die Arbeitsleistung, da es so einfacher ist, sich mit dem Arbeitsplatz zu identifizieren.

8. Nochmal „abchecken“

Machen Sie es sich doch zur Gewohnheit, vor Verlassen des Arbeitsplatzes, den Schreibtisch nochmal zu überprüfen. Was können Sie jetzt noch ganz einfach weg räumen? Welche Dokumente und Gegenstände brauchen Sie morgen nicht mehr und was kann weg? Steht vielleicht noch eine benutzte Tasse auf Ihrem Schreibtisch, die Sie noch wegräumen können? Denken Sie an morgen. Es ist doch viel entspannter, die Arbeit an einem ordentlichen Schreibtisch anzugehen. Dadurch gehen Sie auch entspannter und freier in den Feierabend.

Wahrscheinlich klingt das jetzt erst einmal nach viel Arbeit. Doch glauben Sie uns – bleiben Sie am Ball, sparen Sie sich viel Arbeit, Zeit und vor allem: Nerven!

Mit diesen Maschen werden wir um den Finger gewickelt

VR, AI, Messenger Marketing, Stories und hunderte andere Herangehensweisen versprechen das Marketing zu revolutionieren. Nun mag manch einer von Ihnen vor lauter Bullshit-Bingo den Kopf schütteln. Und der neueste Trend ist nicht immer das Richtige für jedes Unternehmen oder für alle Ziele. Manchmal reichen für eine Verkaufssteigerung auch nur die ältesten Marketingtricks der Geschichte, die regelmäßig ausgegraben werden, um die Kunden zum Kaufen zu bringen. Und zwar jetzt sofort. Wir erläutern hier unsere Top 5 der Marketing-Tricks, die fast immer funktionieren.

Rabatt: künstlich aber günstig

Eine sehr beliebte Strategie, besonders kurz vor Weihnachten, und daher auch unsere Top 1 der Marketingtricks: Rabattaktionen. Dabei wird das Produkt künstlich günstiger dargestellt. Wie das geht?

Wir erklären es: Das Produkt kostet 100 Euro. Einige Wochen später, beispielsweise kurz vor Weihnachten so Ende November zum Beispiel, hat das gleiche Produkt ein neues Preisschild. In roter Schrift steht „nur 100 Euro“ und oben drüber sind 200 Euro durchgestrichen. Nun denkt die Zielgruppe, das Produkt ist rabattiert und sie spart sich die Hälfte. Wow. Da müssen wir doch jetzt zuschlagen. Wenn dieser Trick dann auch noch mit dem nächsten kombiniert ist, kommt es zur absoluten „Torschluss-Kauf-Panik“.

Mehr zu dem Thema Rabatte finden Sie hier und wenn Sie noch etwas tiefer in die Psyche des Menschen einsteigen möchten, finden Sie hier noch einen ausführlichen Blog zum Thema Behavioral Pricing.

Verknappung: Rarität statt Quantität

„Sichere dir jetzt ein Produkt unserer Limited Edition. Nur noch 100 Stück verfügbar.“ Ja, das kennen wir und das lesen wir immer wieder. Auch dieser Marketing Trick beeinflusst unsere Psyche massiv. Persuasive Kommunikation ist hier das Schlüsselwort. Diese Art von Kommunikation ist eine Form der zwischenmenschlichen Kommunikation, mit der die Psyche der anderen Person beeinflusst wird. Gleichzeitig wird der Kauf angeregt, da man nun jetzt die Chance auf das Produkt nutzen möchte, bevor es diese limitierte Auflage nicht mehr gibt. Des Weiteren geben sich Verknappung und Exklusivität die Hand.

Wenn es nur 100 Stück davon gibt, zähle ich zu den Wenigen weltweit, die das Produkt dann besitzen. Dass dieses Prinzip hervorragend funktioniert zeigen sämtliche Sneaker, Tonträger, Autos und vieles mehr. Also machen Sie sich und Ihr Produkt rar und befolgen Sie bei der Preisfindung noch folgendes Prinzip…

Preisstrategie: Das Auge kauft mit.

99,99 Euro statt 100 Euro. Unser Top 3 der Marketingtricks hat sich bereits über Jahrzehnte bewährt. In allen möglichen Läden, an sämtlichen Produkten wird dieses Prinzip angewandt. Denn wenn die kleinere Zahl vorne steht, so sendet unser Gehirn ein Signal ab, welches das Produkt günstiger erscheinen lässt, als es tatsächlich ist, denn um einen Cent schert sich selten jemand. Auch wenn dieser Trick seit Jahren hervorragend funktioniert, klappt er noch besser, wenn man ihn zusammen mit einem weiteren Marketing-Trick kombiniert.

Buy one, get one free: Massenkonsum statt Bedürfnis-Erfüllung

Auch eine beliebte Strategie, mit der die Händler ihre Kunden einfangen: „Zwei zum Preis von einem“ oder „Kaufe vier, zahle drei“. Hier denken wir: Oh wie toll, ich spare, da ich das zusätzliche Produkt kostenlos erhalte. Dass das kostenlose Produkt vor der Aktion meist in den Preis der anderen Produkte kalkuliert wurde, sodass kein Verlust entsteht, ist dem Kunden meist nicht bewusst.

Zusätzlich wird das kostenlose Produkt meist auch nicht sofort benötigt und entweder nur auf Vorrat gekauft oder – noch schlimmer – mitgenommen, da es ja sowieso dabei ist. Zu diesem Trick zählen übrigens auch die Verkäufe von Zusatzprodukten im praktischen Kombi-Set, die jetzt vor allem vor Weihnachten überall zu finden sind. Auch wenn man zwei der drei Produkte nicht benötigt und wahrscheinlich nie verwenden wird, wird das Bundle gekauft, denn die Zusatzprodukte sind schließlich kostenlos. Wir kennen es und machen es trotzdem. Genau so wie unseren Trick Nummer fünf.

Preisspanne: Stärkung fürs Mittelfeld

Wir alle kennen die Situation, wir finden uns im Elektrofachhandel wieder und suchen ein Haushaltsgerät. Die Auswahl ist riesig und die Preise gehen von 200 bis 30 Euro. Das teuerste Gerät ist auch mit Abstand das teuerste und höchstwahrscheinlich auch ein Ladenhüter. Denn während die meisten Geräte zwischen 120 und 30 Euro liegen, lässt das teure Produkt, die anderen gar nicht mehr so teuer wirken.

Die Zielgruppe nimmt die Preisspanne von 200 bis 30 Euro wahr und entscheidet sich meist für ein Produkt im mittleren Preissegment. So werden durchschnittlich die meisten Produkte im Wert von ca. 80 bis 90 Euro verkauft, da diese weder als überteuert noch als billig angesehen werden. Dass auch hier eine Strategie dahinter steht, ist den meisten Kunden wohl nicht bekannt.

Unser Fazit

Limitiertes Produkt mit Rabatt im Bundle verkaufen. Wenn Sie alle Marketingtricks auf einmal anwenden, werden Sie 2019 neue Rekordumsätze erzielen. Spaß beiseite. Wir können Ihnen den richtigen Weg und die für Ihre Bedürfnisse passenden Tricks zeigen.

Bitte nicht durchdrehen

Ja, ist es denn scho wieder … Richtig – Weihnachten! Also fast. Denn die Zeit wird bis dahin verfliegen. Höchste Zeit auszuflippen und in den Geschenke-Kauf-Wahn zu verfallen. In den Supermärkten sind die Lebkuchen ja wie jedes Jahr schon im August eingezogen. Haben Sie schon welche gegessen? Puuhhh… also angesichts der Temperaturen im September und Oktober, hätten wir uns das überhaupt nicht vorstellen können. Das passt einfach nicht. Genau so wenig, wie der Gedanke an die eigene Weihnachtskampagne für Ihr Produkt…

„Last Christmas, i gave you my heart…“

Die Radiosender thematisieren Weihnachten spätestens dann, wenn eben die ersten Lebkuchen in den Regalen liegen und dann werden wir auch jeden Monat am 24. daran erinnert: Noch x Monate bis Weihnachten. Jahaaaa! Und aller spätestens drei Wochen vor dem 1. Advent dröhnt zum ersten Mal „Last Christmas…“ aus den Lautsprechern, ehe dieser Weihnachts-Evergreen dann wie jedes Jahr 3 x täglich auf sämtlichen Sendern rauf und runter gespielt wird. Neeeein, bitte nicht, verschont uns noch etwas.

„O du fröhliches Weihnachtsmarketing…“

Die Wochen vor Weihnachten sind die werbeintensivsten des Jahres. Aber wann sollte man mit Weihnachtswerbung anfangen? Experten raten Ende November. Kurz bevor die Adventszeit beginnt. Damit ist allerdings nicht die Entwicklung des diesjährigen Weihnachts-Konzeptes gemeint, sondern das sogenannte „Go-Live“. Da die Konzeption und vor allem die Produktion meist sehr zeitintensiv sind, sollten Sie schleunigst damit anfangen, wenn Sie das noch nicht getan haben. Aber was macht eine gute Weihnachtskampagne eigentlich aus?

Funkelnde Weihnachtskampagne

Es gibt eine Vielzahl an guten Weihnachtskampagnen. Jedoch sticht eine Kampagne aus dem Jahr 2015 heraus. 57 Millionen Menschen haben damals den emotionalen Werbespot „Heimkommen“ von EDEKA gesehen. Dieser Spot hat nicht nur sein Marketingziel erreicht, sondern sogar übertroffen. Denn der weihnachtliche Spot hat eine Online-Debatte über das Alleinsein an Festtagen entfacht.

Die Millionen Klicks auf YouTube und die Debatten auf Facebook und Co. haben EDEKA ordentlich Reichweite beschert. Und das nicht nur durch positive Kommentare, sondern auch durch ironische Nachahmungen. Sogar noch 2 Jahre nach dem viralen Erfolg greift ein Wettbewerber den Spot auf.

Mehr Virilität geht nicht. Und genau dieses Beispiel zeigt, wie man zum Ende des Jahres nochmal schön die Werbetrommel rührt. Denn jede Kampagne, egal ob zu Weihnachten, Valentinstag oder einem anderen Anlass, benötigt nicht nur eine große Portion Emotionen, sondern auch Relevanz, sowohl in Hinsicht auf das Storytelling und die Zielgruppe, wie auch den Bezug zum Unternehmen.

Fröhliche Geschenke kaufen

Die Idee der Kampagne ist gefunden, doch ist auch die zeitliche Planung essenziell. Wann sollte man wo welches Werbemittel einsetzen? Dazu ist es natürlich wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen. Denn obwohl zwischen dem 10. und 16. Dezember laut Statistik die meisten Weihnachtsgeschenke gekauft werden, mag das bei einer überwiegenden männlichen Zielgruppe anders aussehen.

Die männliche Gattung kauft meist ihre Geschenke auf den letzten Drücker am 23. oder 24. Dezember und ist somit Anfang Dezember noch gar nicht für weihnachtliche Werbung empfänglich. Auch sind die umsatzstärksten Tage jedes Jahr die Tage „zwischen den Jahren“. Denn da wird alles, was nicht gefällt, umgetauscht und meist etwas Teureres gekauft. Daher gilt es eine Strategie zu entwickeln, die Ihren Umsatz maximiert.

Klingt zwar alles verständlich und trotzdem fehlen Ihnen die Ideen und die Zeit, die diesjährige Weihnachtskampagne zu planen. Keine Sorge, wir nehmen Ihnen den zusätzlichen vorweihnachtlichen Stress gerne ab und unterstützen Sie.

Das Texten mit Emojis

Wir kennen das. Mütter, die fast ausschließlich mit Emojis per WhatsApp mit uns chatten. Da steht dann vielleicht noch ein kryptischer Satz, wie zum Beispiel „Essen fertig“ und dann folgen ein Dutzend Emojis, die alle mehr oder weniger damit zu tun haben. Und für diese eine Nachricht brauchen sie zehn Minuten. Aber das ist ein anderes Thema…

Kommunizieren mit Emojis

Wir merken aber auch bei uns selbst, dass wir ohne Emojis gar nicht mehr kommunizieren können. Oder besser gesagt wollen. Ganz offensichtlich wird das, wenn wir eine Geschäfts-Email schreiben und wir nach jedem freundlich gemeinten Satz einen Smiley setzen möchten. Das Wort Emoji steht jetzt auch im Duden. Es wird als ein aus Japan stammendes, einem Emoticon ähnliches Piktogramm beschrieben, das auf Gefühlslagen, Gegenstände, Orte, Tiere, Essen oder ähnliches verweist (in elektronischen Nachrichten).

Emoji Setzung laut Duden

Und es geht noch weiter. Der Duden hat jetzt auch eine Empfehlung dazu herausgegeben, wo die Emojis im Text gesetzt werden sollen. Bei vollständigen Sätzen soll das Zeichen laut dem Rechtschreibexperten hinter dem Satzzeichen platziert werden. Das ist also die Antwort vom Duden auf die Frage von Twitter Nutzern, wo denn der Kackhaufen-Emoji gesetzt werden soll… Ja, das sind die Themen, die die Social Media Nutzer beschäftigen. Diese Empfehlung kann aber noch weitergesponnen werden. Kommt noch ein Leerzeichen zwischen dem Satzzeichen und dem Emoji oder nicht? Okay, irgendwann ist auch mal gut!

Missverständnisse vermeiden

Ein interessantes Beispiel dafür, dass Emojis auch falsch verstanden werden können, ist der „Pfirsich“. Laut der Plattform Emojipedia wird dieser in nur 7 Prozent der Fälle als Frucht verstanden. Hauptsächlich wird er als das menschliche, vor allem weibliche Hinterteil gesehen. Gleiches gilt für die Aubergine. Sie steht für das männliche Geschlechtsteil.

Achja… und falls Sie nicht genau wissen, was die Bildchen oder auch die Kombination aus Emoticons bedeuten soll – eine Londoner Übersetzungsfirma hat jetzt den ersten Emoji Translator der Welt eingestellt. Und zwar aus einem echten Bedarf heraus: ein älterer Herr wollte seine Tagebücher in einen leichter verdaulichen Text übersetzen lassen – eben mit Emojis. Die Überlebensdauer der Emojis in Zeiten von Sprachnachrichten ist dennoch fraglich. Mit uns können Sie übrigens auf allen erdenklichen Wegen kommunizieren. Digital oder auch einfach analog.

Viva la Radio!

Im Marketing werden oftmals gerne Werbeformen pauschal für „tot“ erklärt. Der bekannteste Spruch ist wohl „Print is dead“ – und wir alle wissen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Nun mag so manch einer das auch über Radiowerbung sagen. Denn schließlich ist Video-Content doch total „in“ und alles passiert nur noch im Social Web, da hört doch keiner mehr Radio. Und genau das ist falsch! Denn das klassische Radio hat sich nicht nur durch einige Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music und zuletzt natürlich auch durch Podcasts erweitert, sondern ist für einige Branchen noch immer sehr effizient. Denn die Auswahl einer Werbeform ist immer auch gleich abhängig von der jeweiligen Zielgruppe des Unternehmens – und die kann natürlich immer noch Radio hören.

Nun wollen wir mal zu 100 % pauschalisieren: Während das neuste Designer-Interior-Produkt durch einen Radiospot die Zielgruppe nicht erreicht, steigert ein Hörbuch-Dienstleister durch Radiowerbung nicht nur die Brand Awareness sondern auch die Conversion Rate. Und genau deswegen ist Radiowerbung nicht „dead”, sondern für viele Branchen durchaus noch sehr relevant!

Radio ist Kino im Kopf

Nun machen Sie bitte mal die Augen zu und stellen sich folgendes vor – okay, zugegeben, das funktioniert beim Lesen leider nicht. Wenn Sie jetzt aber nur Hören würden, wäre das natürlich ganz einfach. Denken Sie an einen Strand in der Karibik. Türkis-blaues Meer, an das Gefühl, wenn Sie Ihre Zehen in den weißen, feinen Sand drücken. Eine leichte Brise weht durch Ihr Haar.

Wenn Ihnen das Ganze jetzt noch von einer sanften, weichen Frauenstimme unterlegt mit Meeresrauschen erzählt wird, dann sitzen Sie gedanklich nicht mehr in Ihrem grauen Büro, sondern auf den Bahamas. Und genau das kann Radiowerbung. Radio lässt Bilder im Kopf entstehen. Es ist Kino im Kopf. Denn mit Radio können unsere Ohren sehen.

Radiowerbung löst Gefühle aus

Innerhalb weniger Sekunden erzeugt ein Radiospot Gefühle in uns. Fröhlichkeit, Abneigung, Gänsehaut. Egal welches. Ein Werbespot erreicht uns in unserem tiefsten Inneren. Er packt uns an unserer emotionalen, verletzlichen Seite. Deshalb ist Radiowerbung eine der effizientesten Werbemethoden und in einigen Fällen die bessere Option gegenüber Print und Fernsehen. Sie spielt mit unseren Emotionen.

Hören wir das knusprige Krachen von Chips, läuft uns das Wasser im Mund zusammen und wir bekommen sofort Heißhunger darauf. Hören wir das genüssliche Trinken eines eiskalten Softdrinks, bekommen wir sofort unerträglichen Durst. Diesen Effekt schafft nur Radio.

Schon im Mutterleib ist unser Ohr 24 Stunden täglich auf Empfang. Anders als unsere Augen nehmen sie auch im Schlaf Alarmsignale wahr. Der Hörsinn ist von allen Sinnen der differenzierteste. Das Ohr ist sensibler, genauer und leistungsfähiger als das Auge. Bei einem Radiospot können wir uns ganz auf das Hören konzentrieren.

Mit Radiowerbung werden Ihre Ohren Augen machen.

Überzeugt? Noch nicht? Dann hören Sie sich doch bitte folgende Radiospots an und melden Sie sich im Anschluss bei uns, damit wir besprechen können, ob Radiowerbung das richtige für Sie und Ihr Unternehmen ist. Oder eben doch lieber Kinowerbung – noch so ein unterschätztes Werbeformat…

Prokrasti… Was?

„Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe.“ Klingt erstmal witzig, kommt aber wohl den meisten von uns bekannt vor … Ein neues Projekt steht in den Startlöchern und die Deadline kündigt sich komfortabel erst in weiter Ferne an. Na ja, erstmal einen Kaffee machen. Was ist eigentlich so bei Facebook los? Und Spiegel Online hab ich auch schon seit 5 Minuten nicht mehr aktualisiert. Vielleicht ist was spannendes passiert. Ach, vielleicht auch noch ein kurzes Raucherpäuschen – und zack, ist der halbe Tag rum. Jetzt lohnt es sich eigentlich auch nicht mehr noch anzufangen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag – ein weiterer Tag um der ach so schönen Prokrastination zu frönen.

Äh, Prokrasti… Was? Prokrastination ist der Fachbegriff für das Aufschieben von Dingen und leitet sich aus den lateinischen Begriffen pro (für) und cras (morgen) ab. Und das gemeinhin als Aufschieberitis bekannte Verhalten ist alles andere als eine Ausnahme. 20 bis 25 Prozent der Gesamtbevölkerung, also fast jeder Fünfte, schieben gerne mal etwas auf. Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle… Na ja, lassen wir das!

Dabei ist die Aufschieberei gar nicht so furchtbar. Prokrastination ist eher eine Art Reizfilter, eine natürliche Reaktion auf die stetige Überforderung der Menschen im 21. Jahrhundert. Es ist ganz natürlich bei der Vielzahl verschiedener Anforderungen einige auszublenden und Arbeit liegen zu lassen. Dreht sich der Alltag allerdings nur noch um das Aufschieben, kann das zu schweren psychischen Problemen und Depressionen führen. Aber keine Panik auf der Titanic: Hier sind ein paar wirksame Tricks um den inneren Schweinehund auszutricksen (und die funktionieren übrigens in allen Lebenslagen!).

Being a Professional! – Prokrastination für Fortgeschrittene

Der Selbstdisziplin-Irrtum

Es sind meistens die langweiligen und unangenehmen Aufgaben, die aufgeschoben werden, denn gerade Prokrastinierer langweilen sich überdurchschnittlich schnell und lassen sich leicht ablenken. Leider ist man aber oft dazu gezwungen, sich auch unliebsamen Aufgaben zu widmen. Allgemein wird angenommen, dass Selbstdisziplin der Schlüssel sei, um auch hier durchzuhalten. Doch der gemeine Prokrastinierer strotzt nicht gerade vor Selbstdisziplin. Der fatale Irrtum liegt darin, Selbstdisziplin mit Motivation zu verwechseln, denn Selbstdisziplin hilft auch dabei, sinnlose Aufgaben durchzuhalten. Klingt absurd, ist aber so. Zudem wird Selbstdisziplin vor allem dort benötigt, wo Schwächen vorhanden sind. Die Arbeit an den eigenen Schwächen macht aber nur selten Spaß und ist auch wenig effizient. Konzentriert man sich hingegen auf seine Stärken, kommt man auch ohne Selbstdisziplin aus und erreicht mehr.

Not-To-Do-List

In handelsüblichen Ratgebern wird immer wieder das Schreiben von To-Do-Listen empfohlen. Bei Experten ist dies jedoch verpönt. Der Idealfall sind ein bis zwei Aufgaben, die so wichtig sind, dass man sie unmöglich vergessen kann. Der Rest kann warten (Außerdem ist das bloße Anlegen von To-Do-Listen bereits ein Prokrastinations-Klassiker!).

Der eigenen Planung misstrauen

Der Kardinalfehler allen Übels ist jedoch, dass Menschen grundsätzlich die benötigte Arbeitszeit unterschätzen und annehmen, in Zukunft stünde ihnen mehr Zeit zur Verfügung. Dabei benötigen wir für viele Aufgaben in der Regel fast doppelt so lange wie geplant. Als Faustregel gilt daher: Lieber zwischen 50 und 100 Prozent der erwarteten Projektzeit als Puffer oben draufschlagen. Klingt übertrieben? Da zu viel Zeit aber für gewöhnlich weniger Schaden anrichtet als zu wenig, wird sich ein ausreichender Puffer bezahlt machen.

Deadlines: Der Heilige Gral der Motivation

Am erfolgversprechendsten für den Prokrastinierer ist jedoch die gute alte Deadline, denn ohne Druck läuft meist gar nichts. Wirklich produktiv genutzt wird maximal das letzte Viertel der zur Verfügung stehenden Zeit. Schon mal was vom Edwards-Gesetz gehört? Es besagt, dass der Aufwand, den man in eine Sache investiert, umgekehrt proportional zur verbleibenden Zeit steigt. Zu kryptisch? Einfach gesagt: Je näher die Deadline rückt, desto mehr strengen wir uns an. Und ist es schon kurz vor knapp, legen wir uns erst richtig ins Zeug. So richtig produktiv sind wir also eigentlich erst auf den letzten Drücker.Aber woran liegt das? Auch dazu hat sich ein schlauer Kopf Gedanken gemacht und das Parkinsonsche Gesetz entwickelt. Aber lassen wir das Fachchinesisch. Der gute Herr Parkinson hat festgestellt, dass sich die Arbeit in genau dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit wir tatsächlich dafür bräuchten. Deadlines sind somit der natürliche Feind der Prokrastination.

Das ungünstigste Modell allerdings ist eine einzige übermächtige End-Deadline. Von welchem Hardcore-Prokrastinierer erwartet man denn ernsthaft deren Einhaltung? Besser ist es, sich einige Zwischen-Deadlines zu setzen. Eine Deadline ist Silber, viele Deadlines sind Gold. Auch wenn nicht zu erwarten ist, dass man diese wirklich alle einhält, wird man doch zu jedem Zwischentermin wenigstens einen Teil der Arbeit fertig haben. Und am Ende ist die Summe mehrerer kleiner Überziehungen meist weniger problematisch, als ein einziges katastrophales Scheitern am Schluss!

So. Jetzt aber erst mal ein Päuschen … Was ist eigentlich gerade so im Internet los?

Hingehört!

In den USA sind Podcasts längst in den Mainstream-Medien angekommen und auch hierzulande sind die Audio-Serien auf dem Vormarsch. Über das Internet verbreitet, erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Gab es 2012 noch 2,1 Millionen regelmäßige Podcast-Hörer in Deutschland, sind es mittlerweile rund 7,5 Millionen Konsumenten. Und die Vielfalt des Angebots ist dabei nahezu unerschöpflich: Von der nerdigsten Nische bis hin zum Mainstream – kein Thema, zu dem es nicht auch den passenden Podcast gibt, egal ob Comedy, Unterhaltung, Talkrunden, Politik oder Wissenschaftssendungen.

Mit ihrer Sendung „Sanft & Sorgfältig“ traten Jan Böhmermann und Olli Schulz die regelrechte Podcast-Welle in Deutschland los… Plötzlich hören alle Podcasts. Dominierten aber bis vor kurzem noch die klassischen Radiosendungen der öffentlich-rechtlichen Sender die Podcast-Szene, traut sich nun jeder hinters Mikrophon der irgendwas zu sagen hat oder einfach nur gern redet. So springen derzeit auch alle großen Streaming-Dienste auf den Podcast-Zug auf und auch Jan & Olli veröffentlichen seit Mai 2016 ihre wöchentliche Sendung unter dem Namen „Fest & Flauschig“ über den Streaming-Dienst Spotify.

Das Beste ist allerdings: Egal ob beim Joggen, auf dem Weg ins Büro oder beim Putzen – Podcasts lassen sich fast immer nebenbei konsumieren, da es sich um reine Audio-Beiträge handelt. Heißt, der Hörer benötigt, wie bei Musik, nur seine Ohren und minimale Konzentration. Ganz im Sinne von Geschwafel statt Gedudel… Das macht Podcasts auch für das Marketing-Portfolio innovativer Unternehmen interessant: Kostenloser Content für die Hörer, schnelle und einfache Verbreitung und – im Gegensatz zu Blogs und Videocontent – immer noch vergleichsweise geringe Konkurrenz. Zudem ist Hören persönlicher als Lesen. Die persönliche Ansprache schafft Vertrauen und die eigene Stimme, als Markenzeichen eines Podcasts, macht ihn authentisch und vor allem: unverwechselbar!

Noch neu im Podcast-Game?

Wir haben eine, natürlich völlig subjektive und bei der Fülle an tollen Podcasts bei weitem nicht vollständige Liste an (deutsch-sprachigen) All-Time-Favorite-Podcasts zusammengestellt, in die man zumindest mal reingehört haben sollte. Also, Kopfhörer auf und hingehört!

Der Platzhirsch: Fest & Flauschig

Keiner, der sich für Podcasts interessiert, kommt an dieser Sendung vorbei! Ehemals „Sanft & Sorgfältig“, jetzt „Fest & Flauschig“, ist die Mutter aller deutschen Laber-Rhabarber-Podcasts. Mit meist ziellosem Geplauder über Erlebtes, Nicht-Erlebtes oder aktuelle Befindlichkeiten unterhalten Jan Böhmermann und Olli Schulz ihre Hörerschaft und nehmen dabei vor allem bei minutenlangen Schimpftiraden kein Blatt vor den Mund. Musikalisch untermalen lassen kann man sich das Ganze von ihrer „Fidi & Bumsi“-Playlist auf Spotify.

Die Laberrunde: Gästeliste Geisterbahn

Labern können aber auch andere! Nilz Bokelberg, Donnie O’Sullivan & Markus „Herm“ Herrmann zum Beispiel. Als Schweizer Taschenmesser der Irgendwas-Mit-Medien-Welt sprechen sie über Alltagsbeobachtungen, Missgeschicke und Erkenntnisse und sind dabei so lustig, dass man auch in der Öffentlichkeit laut loslachen muss. Alle zwei Wochen gibt’s außerdem das „Gästelistchen Geisterbähnchen“, in dem das Dreiergespann Hörer-Fragen aller (!) Art beantwortet.

Das Gespräch: Hotel Matze

Der Berliner Journalist Matze Hielscher lädt sich schlaue, smarte und spannende Menschen in sein „Hotel Matze“ ein und entlockt ihnen im Gespräch interessante Geschichten aus ihrem Leben, zu den Anfängen ihres Erfolgs, ihrer Inspiration und zu dem Geheimnis ihrer Karrieren. Eingecheckt haben unter anderem bereits Moderatorin Anne Will, MTV-Legende Markus Kavka oder Satiriker Shahak Shapira. Ein unaufgeregtes wie aufschlussreiches Interview-Format!

Die Anonymen: Beste Freundinnen

Wer schon immer mal Mäuschen spielen wollte, wenn sich Männer über Frauen unterhalten, ist hier sowas von richtig! Max und Jakob sind „Beste Freundinnen“ und nehmen gemeinsam einen „ultrasexuellen Podcast“ über Liebe, Sex und Partnerschaft auf. Klingt nach Dr. Sommer, ist aber wesentlich lustiger, denn Max und Jakob, deren Gesichter im Übrigen niemand kennt, werden von den Hörern für ihre schamlos geäußerten Gedanken sowohl leidenschaftlich gehasst als auch bestens verstanden.

Der Zeitungsersatz: Lage der Nation

Wer keine Lust hat auf Zeitung lesen, für den gibt’s den politischen Wochenrückblick zur „Lage der Nation“. Jede Woche besprechen Journalist Philip Banse und Richter und Netzaktivist Ulf Buermeyer die wichtigsten Themen zum aktuellen Weltgeschehen, ob national oder international, ob Merkel oder Trump. Mit geballter fachlicher Kompetenz warten die beiden Podcaster mit fundierten Analysen auf, ohne spezielle Kenntnisse bei den Hörern vorauszusetzen.

Die mit Schuss: Herrengedeck

Hier kommt das weibliche Pendant zu Fest & Flauschig, Gästeliste Geisterbahn & Co… Laura Larsson und Ariana Baborie leben in Berlin und machen, wer hätt’s gedacht, was mit Medien. Doch fernab von pinken Glitzer-Einhörnern und Hipster-Avancen trinken die beiden alle zwei Wochen auf ihre Unzulänglichkeiten, Selbstzweifel und Pechsträhnen. Absurd komische Selbsthilfe mit Bier, Korn und Realtalk!

Der Nerdige: Sträter Bender Streberg

Satiriker Torsten Sträter, Komiker Hennes Bender & Drehbuchautor Gerry Streberg reden, diskutieren und streiten über all die Dinge, die in der Nerd-Welt Wellen schlagen. Im Podcast, der in einem Comic-Laden in Bochum aufgenommen wird, geht es um Filme, Serien, Computerspiele und darum, ob Bender oder Sträter die besseren Wortspiele drauf haben. Tipp: Die Fetzereien der Drei kann man sich zusätzlich auf dem Pocast-eigenen YouTube Kanal anschauen!

Der Spezialist: OMR Podcast

Der OMR Podcast ist der erste große deutsche Podcast zum digitalen Marketing und allen anderen Themen, die den Spezialisten Spaß machen. „Online Marketing Rockstar“ Philipp Westermeyer spricht mit Machern, Könnern und guten Freunden aus der gesamten Medienlandschaft über alles, was das Online Marketing hergibt. Darunter unter anderem bisher Fotograf Paul Ripke, Andreas Antrup und Martin Hubert von Zalando oder StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani.

21. Oktober 16:30 Uhr – die Halloween Vorbereitungen laufen

Feierabend? Pfff… Wir fangen dann mal an. Für das diesjährige Halloween haben wir uns was ganz besonderes einfallen lassen: Man nehme einen Topf, füllt diesen mit Erde, einen Mitarbeiter, der bereit für Veränderungen ist, ein paar Gummistiefel und ne Kamera, die das Ganze natürlich noch festhält.

Chris: „Alex, setz dich mal bitte hin und tu so, als würdest du arbeiten“.
Nichts leichter als das. Nach mehrmaligem Objektivwechsel waren die ersten Fotos im Kasten. Ein kurzer perspektivischer Test in Photoshop, erforderte noch ein paar weitere Knipsereien, aber dann hatten wir die ersten Fotos im Kasten. Blumentopf und Kopf waren also soweit erledigt. Check.

Weiter ins Studio.

Um ein Gartenfeeling zu bekommen, mussten wir uns von unseren Sneakern trennen und unseren Look mit einem schönen Paar Agrarpumps erweitern. Natürlich in Quietsch-Gelb.

Rebecca: „Irgendwie fehlt da was, findet ihr nicht?. Ich hätte noch eine Latzhose und einen Strohhut zu Hause. Soll ich die holen?“
Alex und Chris: „Klar“. Nach kurzer Zeit hatten wir nun unseren finalen Dresscode gefunden. Für ein paar Making-of Fotos durfte unser Alex sein Können im Modeln unter Beweis stellen. Wir finden, er kann sich durchaus sehen lassen und bringt auch etwas Talent mit. Aber das nur am Rande. Zurück zum eigentlichen Shoot. Ein bisschen Erde verteilen, Spaten (Schaufel) in die Hand nehmen, ein Sprung auf die Leiter seitens Chris und weiter gings. Eine Stunde später hatten wir sämtliche Posen eingefangen und konnten relaxed unser Feierabendbier genießen und die Ergebnisse stolz begutachten.Neben ein paar Making-of Fotos haben wir Euch eine kleine Animation erstellt, wie wir die ganzen Fotos zu einem finalen Bild im Weder & Noch Look erstellt haben. Wir hoffen, Ihr hattet alle ein gruseliges Halloween. Sie möchten etwas ähnliches umsetzen? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit, wir helfen Ihnen mit individuellen Lösungen weiter.

Einfach mal anonym surfen

Mit nur wenigen Klicks schaffen Sie ganz leicht den Einstieg in das Anonymisierungsnetzwerk Tor. Es ist leichter zu installieren als ein Browser und es ist ganz egal mit welchem Betriebssystem Sie unterwegs sind. Doch gibt es auch ein paar Dinge zu beachten, damit Sie wirklich anonym bleiben können.

Was ist das Tor Netzwerk?

Bei Wikipedia kann man folgende Beschreibung über das TOR-Netzwerk lesen:Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise im Web für Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail oder P2P benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs. Es basiert auf der Idee des Onion-Routings. „TOR“ war ursprünglich ein Akronym für The Onion Routing.Für den nicht ganz so internetaffinen User klingt das sicher etwas verwirrend, deswegen im Folgenden nochmal einfach erklärt:

Stellen Sie sich vor, Sie möchten wie gewohnt eine Website Ihres Vertrauens besuchen. Sie öffnen Ihren Browser, geben die URL der Seite ein oder gehen den gewohnten Weg über Google. Ohne das Tor Netzwerk geht Ihre Anfrage den direkten Weg zum gesuchten Server, der die Seite für Sie bereitstellt. Der Inhaber der Seite kann Sie anhand Ihrer IP-Adresse identifizieren und Sie diese über Ihren Internetanbieter direkt zuordnen.

Wenn Sie, wie gewohnt, über das Tor Netzwerk im Internet surfen, ist das ganze nicht mehr so einfach, da Ihre Anfrage nicht direkt an den Host, sondern an das Tor Netzwerk, das aus vielen Rechnern und IP-Adressen besteht, geschickt wird. Das Verfahren läuft dabei völlig nach dem Zufallsprinzip. Das heißt: Ihre Suchanfrage wird jedes mal über diverse Rechner und zufällige Zwischenstellen geleitet. Dadurch hat sich der Name TOR (The Onion Routing – Zwiebel Routing) gebildet.

Nachteile des TOR-Systems

Mit der gewonnen Anonymität bringt das TOR-System aber auch Nachteile mit sich. Der gravierendste Nachteil ist der Geschwindigkeitsverlust. Das Prinzip ist ja, den direkten Weg zum Ziel zu vermeiden.
Um die Anonymität zu gewährleisten, sollten Sie sich daher an ein paar Regeln halten:

  • Heruntergeladene Dateien erst öffnen, nachdem der TOR-Browser geschlossen ist, sonst können die Programme über den Browser die IP-Adresse übermitteln.
  • Nutzen Sie keine Plugins für Ihren Browser. Diese können Spuren hinterlassen.

Unser Fazit

Für das normale Surfen im Internet kann der TOR-Browser zum „Standard-Browser“ werden. Möchten Sie allerdings große Datenmengen Hoch- und Herunterladen, solltest Du auf herkömmliche Browser umsteigen. Ob Sie unbedingt anonym sein möchten, müssen Sie natürlich immer noch selbst entscheiden.
Mehr Informationen zum TOR-Netzwerk finden Sie auf Wikipedia und natürlich auch direkt beim Tor-Project.

Ein Leben im Spagat zwischen echter und virtueller Realität!

Jetzt sind wir doch mal ehrlich. Im Prinzip ist die echte Realität, so wie wir sie noch von vor 10 Jahren kennen, heutzutage durch die Errungenschaften der Digitalisierung eigentlich nur noch überflüssig und mit eher größerem Aufwand verbunden. Klar, jetzt kommt es natürlich auch darauf an, wie man diesen Begriff definiert.

Vertraut man den meist inhaltlich seriösen Internetbeiträgen, beschreibt die Realität– oder auch Wirklichkeit, Gegebenheit, tatsächliche Lage…und und und genannt – auf der einen Seite alles, was keine Illusion oder Einbildung einer Person ist. Auf der anderen Seite ist natürlich alles real, was angefasst, gerochen und mit eigenen Augen gesehen werden kann.

Aber warum ist die echte Realität mit Aufwand verbunden?

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Es ist ein Sonntagmorgen um viertel nach zwölf. Der Schädel brummt. Die Beine fühlen sich an, als hätte man eben einen knapp über 42 km langen Marathonlauf überlebt und die völlig überforderte Person im Spiegelbild könnte nicht einmal der weltbeste Fotoshopper noch „ausgehtauglich“ präparieren.

Und jeder, der jetzt behauptet, solch eine Situation nicht zu kennen, sollte sich kurz mit dem 8. Gebot vertraut machen, anstatt der am Tag zum 12. Mal aufgepoppten Push-Nachricht zum Beziehungsstatus von Sarah und Pietro Lombardi Beachtung zu schenken. Lange Rede, kurzer Sinn: Du sollst nicht lügen.

Aber zurück zum Thema. Da ein Tag bekanntlich 24 Stunden hat und daran einfach nichts zu ändern ist, steht man demnach vor der Frage: Versuche ich tatsächlich meine aktuelle Situation – die der eines gestrandeten Wals ähnelt – zu ändern und vor die Tür gehen oder nutze ich die Vorteile der Digitalisierung des 21. Jahrhunderts? Reality vs. Virtual Reality oder laienhaft gesagt Aufwand durch tatsächliche Bewegung vs. „hoffentlich genug Akku“.

Digitalisierung als Ersatz des echten Lebens

War es damals noch der Grundgedanke eines Mobilen Telefons, dass zwei Personen trotz räumlicher Distanz jederzeit miteinander kommunizieren können, so ist das heute zu einem Smartphone gereifte Gerät weitaus mehr als nur ein elektronischer Gegenstand.

Instagram, Facebook und Snapchat beispielsweise sind nur drei von vielen sozialen Plattformen, die gerade bei den Nutzern zwischen 14 und 23 Jahren mindestens einmal täglich benutzt werden (Quelle: Statista; VuMA 2020). Das Festhalten des täglichen Geschehens auf Bildern/Videos und dem anschließenden Bereitstellen für alle Follower; fast schon so selbstverständlich wie das tägliche putzen der Zähne.

Wieso sollte dann noch ein Aufwand betrieben werden, sich persönlich mit seinen Freunden und Follower zu treffen, um sich in jeder Hinsicht auf den aktuellsten Stand der Dinge bringen zu lassen? Wenn Gleiches in einer schnelleren und umfangreicheren digitalisierten Version auf einem Blick auch geht.

Dating im Zeitalter des Internets

Selbst das Kennenlernen eines neuen Lebenspartners ist nicht weiter gleichbedeutend mit dem Weg in die echte Realität. Dank einiger Plattformen und Apps, wie „Parship“, „ElitePartner“, „Tinder“, „eDarling“ und dergleichen kann dies super bequem jederzeit vom Sofa aus praktiziert werden. Ohne großen Aufwand. Aber nicht nur das Handy bestimmt bereits jetzt schon weite Teile unseres Lebens. Der Laptop oder auch die Virtual-Reality-Brille (meist kurz VR-Brille genannt) sind schon bei sehr vielen Bestandteil des Alltags.

Möchte ich wissen, wie der Grand Canyon (Arizona, USA) in seiner ganzen Schönheit strahlt, so zeigt mir der PC unter dem Raster „Google-Bilder“ mit nur wenigen Mausklicken nahezu alles hierfür an, ohne selbst nur einen Schritt in das Land tätigen zu müssen. Und für die faulen, aber doch selbsternannten und abenteuerfreudigen Naturmenschen gibt es ja schließlich immer noch die 360°-Wildwasser-Tour durch den Grand Canyon in 4k. Es ist also nunmehr keine Sache der Einstellung zu den individuellen digitalen Möglichkeiten, eher die Frage: Können wir offline überhaupt noch überleben?

Ohne Digitalisierung? Geht nicht! Ausschließlich von ihr leben allerdings auch nicht!

Man darf aber bei der oftmals auftretenden Intoleranz (meist durch die ältere Generation) über die Abhängigkeit natürlich auch nicht vergessen, wie sehr uns die Technik – z. B. nach Einführung des ersten Handys durch Motorola im Jahr 1983 – das Leben privat, aber auch beruflich enorm vereinfacht hat. Schnellere und einfache Erreichbarkeit, ortsunabhängiger Internetzugang, enorm viele hilfreiche Apps (u. a. Gesundheits-Tipps)…die Auflistung könnte sich jetzt noch über viele Zeilen erstrecken.

Ebenfalls der rasant angestiegene allgemeine technische Fortschritt, der daraus resultiert, ist gerade im medizinischem Bereich eine Verbesserung für die Lebensqualität der Menschen. Trotz der vielen Vorteile durch die Digitalisierung, muss sich nur das Mischungsverhältnis zum realen Leben in der Waage halten. Auf die Straße gehen, Freunde treffen, einfach die Natur in der vollen Blüte fühlen/riechen/spüren…

Getreu dem Zitat von Tom Hanks in seiner Darstellung als Chuck Noland im Blockbuster „Cast Away“ (btw gewann er damit den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Drama): „…ich habe Feuer gemacht“, sollte jeder in sich wieder das Feuer entfachen und die Eindrücke seiner Umgebung ohne technische Hilfsmittel real wahrnehmen!

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